2009
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Das Jahr 2009
Das Festival 2009
Pressestimmen
Hamburger Abendblatt
„Inzwischen ist “UNERHOERT!” im dritten Jahr zu einer festen Größe geworden. Völlig zu Recht, denn was die Organisatoren auch 2009 wieder auf die Leinwände bringen, ist schlicht spektakulär.“

Hamburg:pur
„SPECIALS: ‚Unerhört!’, das sind Musikfilme in einer Auswahl und Dichte, wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt.“

Szene
„Das Musikfilmfestival ‚UNERHÖRT!’ expandiert. Es öffnet sich neuen Formaten – und noch schrägeren Vögeln. [...] Interessant klingen alle Beiträge. Wer etwa wissen will, wer den Rolling Stones den Blues beigebracht hat, erfährt dies in der WDR-Produktion ‚ Drei Pioniere – Die Konzertveranstalter Rau, Jahnke und Liberberg.’“

Nachtagenten
„Mithin ist das Festival auch ein Spiegel aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. UNERHÖRT! ermöglicht es Filmemachern und Musikern, ihre Werke in einem stimmigen Umfeld zu präsentieren.“

Spex
„Filme über Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe, Filme über besessene Musiker und Filme über Festivals mit Legendenstatus: Das und mehr gibt es beim UNERHÖRT! Musikfilmfestival zu sehen, das sich Filmen und Dokumentationen zum Thema Musik widmet und die Vielfalt beider Welten – die der Musik und die der bewegten Bilder – zusammenbringen will. “

PRINZ
„Das 3. Unerhört Festival zeigt eine beeindruckende Menge Musikfilme aller Art. Zuweilen sympathisch sperrig, insgesamt aber mit ungeheurer Bandbreite in Thema und Genre präsentieren sie knapp 70 internationale Musikfilme in deutscher Kino- und Hamburgpremiere: Spielfilme, Dokumentationen, Features und Kurzfilme. “

Mein Benefit.de
„Das Programm ist dabei so abwechslungsreich wie die Musiklandschaft selbst: Filme über Musiker, Bands und ihre Werke, über Festivals, Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe werden gezeigt, von der Dokumentation bis zum Kurzfilm, von Pop über Punk, Rock, Blues, Folk, Jazz und Dance bis zu Musicals. “

Kino-Zeit.de
„Auch in diesem Jahr hat das Team ein ausgezeichnetes Programm initiiert, das an vier Tagen in vier Kinos und drei weiteren Veranstaltungsorten 70 Musikfilme (Dokumentar-, Feature-, Kurzfilme) aller Musikgenres wie z.B. Klassik, Jazz, HipHop, Pop, Rock, Blues, Folk, Elektronik, Dance, 3 Wettbewerbe (Bester Musikfilm, Bester NEW TALENTS Film, Publikumspreis) und Live Performances, After Show-Parties, Workshops und Podiumsdiskussionen präsentiert. “

Abaton Magazin
„Unerhört!“, das sind Musikfilme in einer Auswahl und Dichte, wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt.“

Abendblatt.de
„Insgesamt 64 Produktionen sind vom 3. bis 6. Dezember in fünf Hamburger Kinos zu sehen und auch bei strenger Auswahl führt kaum ein Weg daran vorbei, sämtliche vier Tage vor der Leinwand zu verbringen, um wenigstens das Beste vom Besten zu sehen.“

Hip Hop Academy Hamburg
„Im Rahmen des Unerhört Musik Filmfestes laufen am kommenden Samstag folgende Hip-Hop Filme im Abaton. Selbstverständlich lassen es sich die Rapper und Produzenten der Academy nicht nehmen der Einladung des Festes zu folgen und sich die Filme anzuschauen. “

BLN.FM
„In Filmen ist Musik normalerweise das Mittel zum Zweck: Melodieteppiche treiben Tränen der Rührung in die Augen der Zuschauenden, gezupfte Streicher lassen die Nackenhaare sträuben und bollernde Popmusik rahmt das Lebensgefühl von Protagonisten. Doch beim Unerhört-Filmfestival geht es um eine besondere Art von Filme: Spielfilme und Dokumentationen, welche sich über das seltsam magische Phänomen der Musi
Gewinner
Gewinner 2009
Gewinner der Wettbewerbe
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Zum Abschluss der dritten Ausgabe des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals in Hamburg wurden am 6. Dezember 2009 im Abaton Kino, Hamburg die Preise für den UNERHÖRT! Besten Musikfilm 2009, den besten NEW TALENT Film 2009 sowie der UNERHÖRT! Publikumspreis vergeben.

UNERHÖRT! Bester Musikfilm 2009


Der Preis UNERHÖRT! Bester Musikfilm 2009 ging an „West Coast Theory“, Regie: Maxime Giffard und Felix Tissier. Der Film porträtiert einige Protagonisten der kalifornischen Hiphop-Szene, erklärt die Entstehung des berühmten G-Funk-Sounds und führt durch die Studios der einschlägigen Produzenten. Tiefergelegte Autos, spärlich bekleidete Frauen, mächtiger Bass, dauerbekiffte Gangsta-Rapper – kaum eine Szene arbeitet mit so vielen Klischees wie der West Coast Hiphop.

In der Jurybegründung heißt es: „West Coast Theory“ gelingt das Kunststück, gleichzeitig analytisch und emotional einen Blick hinter die Kulissen dieser Industrie zu werfen. Der Film glorifiziert nicht sondern argumentiert auf der Höhe der popkulturellen Entwicklung. Der Film geht nicht nur intelligent mit seinem Objekt um, die Macher wissen auch die filmischen Mittel einzusetzen: insbesondere der Musik-Schnitt ist außergewöhnlich.“

Lobend erwähnt wurden „Dicke Hose“, Regie: Henna Peschel und Miles Terheggen sowie „The Posters Came from the Walls“, Regie: Jeremy Deller und Nicholas Abrahams.

Die Jury „UNERHÖRT! Bester Musikfilm 2009“ bestand aus:

- Monika Treut: Regisseurin, Autorin und Produzentin
- Tobias Rapp: Musikredakteur beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel
- Olaf Mierau: Freier Sound Supervisor/Music Supervisor/Audio Consultant

NEW TALENTS 2009


Der NEW TALENTS Jurypreis 2009 ging an die beiden Filme „Dirty Princess - mit brennenden Höschen gegen das Parfüm des Kapitals“, Regie: Thomas Lauterbach sowie „Jan Delay & Disko No. 1 - Nächste Station Bahnhof Soul“, Regie: Manuel Unger.

Thomas Lauterbach zeigt Lust und Frust des Elektropunk-Trios Dirty Princess aus Madrid, das radikale Lebensentwürfe auf der Bühne erprobt und manchmal ganz schön verkatert aus seinem Delirium erwacht.

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Die überzeugende filmische Darstellung des Kontrastes zwischen provokativer Nacktheit auf der Bühne und dem bürgerlichen Alltag der Bandmitglieder gab den Ausschlag für die Entscheidung der Jury.

Der zweite Sieger ist die Dokumentation „Jan Delay & Disko No. 1 - Nächste Station Bahnhof Soul“, die laut Jury-Urteil klar strukturiert ist: Jan Delay und seine Band werden dem Publikum nahe gebracht, ebenso die Verwurzelung der Band mit Hamburg. Der Film beschreibt Musikmachen als Glück und zeigt das akribische Ringen um den perfekten Klang.

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Eine lobende Erwähnung erhielt „Station 17: Neu“. Dieser Film von Eike Swoboda zeigt, wie Musik als Prozess einer zwanzigjährigen fortlaufenden Kooperation sinnstiftend wirken kann. Der soziale Aspekt wird von der Jury zur Nachahmung empfohlen.

Die Jury richtete abschließend noch einen Appell an die NEW TALENTS-Filmemacher: Neue Talente zu finden mache Spaß, sei aber gar nicht so einfach:

„Die eingereichten Beiträge behandeln oft interessante Themen; die filmische Umsetzung erscheint uns aber genauso oft konventionell. So sind viele der eingereichten Filme im Reportagestil gehalten und entsprechen üblicher Fernsehware.

Wir möchten deshalb dazu aufrufen, gerade im Musikfilm mutiger, radikaler und unkonventioneller zu werden und hier dem Mainstream auch mal was entgegenzusetzen.“

Die Jury „NEW TALENTS 2009“ waren:

- Dr. Eva Fritsch: Medienpädagogin und Privatdozentin an der Universität Hamburg
- Elivra Geppert: Produktions-, Herstellungsleiterin und freie Produzentin
- Hollow Skai: Neue-Deutsche-Welle-Label No Fun Records, Journalist und Buchautor.

UNERHÖRT! Publikumspreis 2009


Das Publikum des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals hatte bei jeder Vorstellung die Gelegenheit, den gesehenen Film zu bewerten. Nach Auszählung aller Stimmen wurde der Publikumspreis an den bereits zum Hamburger Kult avancierten no-budget Film „Dicke Hose“ von Henna Peschel und Miles Terheggen vergeben.

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Neu war 2009 der 1. UNERHÖRT! Musikfilmkongress, der am 4. Dezember Fachleute der Branche zusammenbrachte, um über das Genre „Musikfilm“ und seine Entwicklung im Zeitalter Web 2.0 zu diskutieren.

Eine Auswahl von Filmen des diesjährigen Festival-Programms wurde ON TOUR in Berlin vom 10. bis 13. Dezember 2009 und in Groningen am 12. Dezember 2009 gezeigt.


Auch 2010 wird es neben dem Musikfilmfestival Events wie Filmvorführungen mit Lesungen und Live Musik geben, die sog. UNERHÖRT! Nächte.


(Details s. Menüpunkt ON TOUR)
Fotos
Fotos aus 2009
Ein kurzer visueller Rückblick...