02
Dez
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"Station 17: neu"
- Interview mit Regisseur Eike Swoboda
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Eike, wie bist Du zur Filmerei gekommen?


Ich bin im Sommer 2000 mit meiner damaligen Band nach Hamburg gezogen. Durch einen Zufall konnte ich dann ein freiwilliges soziales Jahr bei Station 17 absolvieren. Dort wiederum wurde ein halbes Jahr später mit Spendengeldern eine kleine Videokamera gekauft und mir in die Hand gedrückt.

Ich hatte so ein Ding noch nie benutzt und dachte mir: „Warum nicht?“. Also bastelte ich ein paar kleine Musikvideos und merkte, dass mir das Ganze ziemlichen Spaß machte.

So kam dann eins zum anderen. Ich lernte Felix Engel kennen, der seinen Zivildienst bei Station 17 absolvierte. Wir konnten ziemlich gut zusammen arbeiten und fingen an, an inszenierten Kurzfilmen mit Schauspielern mit Handicaps zu arbeiten.

Aus dieser Arbeit sind zwei Kurzfilme, ein Theaterstück und ein Drehbuch für ein Langfilmprojekt entstanden. Währenddessen habe ich dann noch an der HfbK Hamburg studiert und dieses Frühjahr mein Diplom gemacht.

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01
Dez
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Martin Hossbach spricht mit...
- Oliver Schwabe, Regisseur von "Stardust - Von der Leidenschaft ein Star zu sein"
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Worum geht es in »Stardust«?


Oliver Schwabe: Seit YouTube, MySpace oder DSDS zerfällt die Welt der Stars in eine Unzahl von Sternchen – Grund genug herauszufinden, was das ›Star-Sein‹ ausmacht. »Stardust« untersucht das Selbstverständnis von ›Stars‹.

Wie erleben öffentliche Personen ihre Bekanntheit, wie gehen sie damit um, und auf was lassen sie sich ein. Es kommen so unterschiedliche Protagonisten zu Wort – im Archiv entdeckt oder aktuell interviewt – wie Amanda Lear, Robert Stadlober oder Ringo Starr, die eine Starrealität erlebt haben und davon erzählen.

Was bedeutet das Wort »Stardust«?


»Sternenstaub« implementiert natürlich die Vergänglichkeit von ›Stars‹ – die gefeierte Discoqueen Amanda Lear verschwindet in den Achtzigern aus den Schlagzeilen. Umgekehrt erlebte die junge Kölner Band MIT in England im Vorprogramm der britischen Band Hadouken plötzlich, wie sie selbst als Stars gefeiert wurden. Es geht um das Erstrahlen, aber auch um das Verglühen.

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