Kategorie "Festivalfilms"
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27
Nov
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Martin Hossbach, Spex spricht mit...
- Töni Schifer und Mark Stewart über "ON/OFF: Mark Stewart - From The Pop Group to The Maffia"
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Martin Hossbach sprach mit dem Produzenten, Regisseur, Kameramann, ›Mädchen für alles‹ und Betreiber des Labels Monitorpop Töni Schifer sowie seinem Hauptdarsteller, dem The Pop Group- und The Maffia-Sänger Mark Stewart.

Was hat Dich zum Dreh einer Dokumentation über Mark Stewart veranlasst?


Töni Schifer: Ich habe Mark im Zuge einer Videorecherche 2005 kennengelernt. Da ich ein großer Fan von The Pop Group bin, wollte ich ursprünglich alte Videoclips für eine DVD-Compilation von ihm lizensieren. Im Zuge unseres Kennenlernens entstand die Idee, eine Dokumentation über ihn zu machen. Da Mark ein sehr außergewöhnlicher und raumausfüllender Charakter ist und zudem mit The Pop Group und seiner Soloarbeit wegweisende genreübergreifende musikalische Kooperationen schon in einem sehr frühen Stadium durchgeführt hat, war es interessant, diese Schnittstellen genauer zu beleuchten.

Durch die Fusion von Dub, Rap, Metal bis hin zu Klassik hat er Pionierarbeit geleistet. Seine radikale Musik und Texte haben ihm ein größeres Publikum verwehrt. Diese Antihaltung im Vergleich zu anderen konventionelleren Künstlern interessiert mich insofern, als dass ich diese »sponsored by Telekommunikationsunternehmen«-Subventionseinstellung vieler Bands und Künstler zum Kotzen finde, dementsprechend hören sich dann nämlich auch die Resultate an. Das mag für manche Leute eine überholte Denke aus den Achtzigern sein, ich glaube allerdings nicht daran, dass viel Geld auch viel kreativen Output bringt.

You once said to me that you don’t feel like ›an icon‹. But many people think you are one and what other reason would there be for Töni to make this film? What did Töni say to you his intentions were? How did you react?


Mark Stewart: I still feel exactly the same as I did when I was 16 and never really analyse what I’ve achieved, but sometimes when Lou Reed rings the studio or friends are working with Madonna or Bowie namechecks you it kind of hits home. I’m pleased that the story is being documented as there is so little cool footage of a lot of ›my‹ heroes like Gene Vincent or Pearls before Swine. I just gave Töni complete access like an insect anthropologist.



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25
Nov
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Martin Hossbach, Spex spricht mit...
Moritz Schmall, der für Spex den Videoblog msm betreibt
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Du bloggst für spex.de über Musikvideos: Woher stammt Dein Interesse für diese Kunstform?


Es ist vor allem die Vielseitigkeit, die mich reizt. Mir ist kein Genre bekannt, dass dich mehr überraschen kann. Technische Neuerungen werden hier ausprobiert, auch die alte Tante Avantgarde lebt hier weiter. Anything goes.

Was wirst Du im Rahmen von UNERHÖRT! zeigen?


Ich möchte Videos zeigen, die bei mir dieses Jahr besonders nachhaltig gewirkt haben. Nicht unbedingt meine Lieblings-Videos, aber dennoch die wichtigsten Videos des Jahres 2009.

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24
Nov
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"This Is Spinal Tap"
- 25th Anniversary of a Legendary Musicfilm
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Superficially, ‘This is Spinal Tap’, Rob Reiner's movie from 1984, is the story of a British Heavy Rock band, Spinal Tap, touring the United States in a bid to promote their latest album. The tour opens to packed stadia, great reviews, a record deal, fame, respect and everything a band could want. By the time the tour ends Spinal Tap are playing second to a children's puppet show at an amusement park, the manager has walked out, the band has split up and what members that are left have turned their backs on heavy metal in favour of freeform jazz.

On a deeper level 'This is Spinal Tap' is about the band's failure to identify the difference between their personal expectations and their reality, in other words: delusion. The band members: David Saint Hubbins, Nigel Tuffnel and Derek Smalls, all played magnificently by Michael McKean, Christopher Guest and Harry Shearer respectively, fail to see the effect their actions have upon each other.

Their complete lack of self awareness and the constant denial of their actual situation is what provides the endless comedy here as the audience is all too aware of the former and latter.

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24
Nov
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"Wild Combination: A Portrait of Arthur Russell"
- Interview mit Regisseur Matt Wolf
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In dem Dokumentarfilm „Wild Combination – A Portrait of Arthur Russell“ stellt der New Yorker Regisseur Matt Wolf den experimentellen Musiker Arthur Russell vor. Russell stammte aus einer Kleinstadt im Mittelwesten der USA. Dort lernte er Cello spielen, was sein Hauptinstrument bleiben sollte.

Zunächst ging er nach San Francisco, wo er in einem buddhistischen Kloster Allen Ginsberg kennen lernte. Dieser nahm ihn unter seine Fittiche und lud ihn nach New York ein. Hier geriet Russell in die aufkommende Underground-Disco-Scene, die ihn faszinierte und hatte ein paar kleinere Hits.

Aber auch weiterhin bewegte er sich in der Avantgarde-Szene, trat unter anderem in der damals stilbildenden Knitting Factory auf und arbeitete mit Rockmusikern. Ende der 80er erkrankte er an AIDS und starb 1992.

Durch Veröffentlichungen der Labels Soul Jazz und Audika Compilations 2004 wurde seine Musik (wieder) einem breiteren Publikum bekannt. Es folgten weitere CD-Veröffentlichungen mit Tributes, Reissues und unveröffentlichtem Material.

Im Dezember 2009 erscheint die Biografie „Hold On to Your Dreams: Arthur Russell and the Downtown Music Scene, 1973-92” des britischen Autors Tim Lawrence.

Matt Wolf wuchs im kalifornischen San José auf. Als prägend bezeichnet er den damals beginnenden Internet-Boom der 80er. Mit 14 hatte er sein Coming-Out. Er engagierte sich gegen die Diskriminierung von schwulen Schülern und entdeckte gleichzeitig europäische Kunstfilme sowie das schwule US-Kino der 90er. Sein Vorbild wurde der Regisseur Todd Haynes.

Er begann selbst filmisch zu experimentieren und bewarb sich an der Filmschule der Universität New York. Er bekam ein Stipendium und zog mit gerade mal 18 Jahren nach New York.

Die Dokumentation „Wild Combination“, an der Matt Wolf fast zweieinhalb Jahre arbeitete, ist seine erste längere Filmarbeit.

Wie kamst du auf die Idee, einen Film über Arthur Russell zu machen?






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23
Nov
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Martin Hossbach, Spex spricht mit...
M. A. Littler über seinen Film "The Folksinger"
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Wir starten heute eine Serie mit Interviews, die Martin Hossbach, Chef vom Dienst und Autor bei Spex zu einigen UNERHÖRT! Festivalfilmen geführt hat.

Zum Auftakt hat Martin Hossbach mit dem Regisseur M. A. Littler über sein Biopic "The Folksinger - A Tale of Love, God & Redemption" gesprochen.

Worum geht es in "The Folksinger"?


Die Filmhandlung folgt Folk-Blues-Sänger Jon Konrad Wert alias Possessed by Paul James, der sich, um Geld für sein ungeborenes Kind zu verdienen, auf Tour von Texas nach Louisiana begibt. Auf seiner Reise trifft er auf Gleichgesinnte, Honky-Tonk-Besitzer und religiöse Außenseiter. Gemeinsam reflektieren sie über ihre Zweifel, Hoffnungen und Dämonen. »Durch das Teilen unseres Schmerzes können wir Trost finden«, sagt Jons Freund Scott Biram.

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