Kategorie "Festivalfilms"
20 Einträge
22
Nov
0 Kom.
ON/OFF: Mark Stewart - from The Pop Group to The Maffia
- Interview mit Regisseur Tøni Schifer
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Im Film „ON/OFF“ folgt Regisseur Tøni Schifer den Spuren des britischen Musikers Mark Stewart. 1980, kaum volljährig, schrieb der Junge aus dem südwestenglischen Bristol als Sänger und Mastermind der Band The Pop Group schon Musikgeschichte. Neben teilweise unveröffentlichten Konzertmitschnitten interviewte Schifer diverse Musiker, die mit Stewart arbeiteten oder sich auf ihn berufen.

Er zeigt auch die Hafenstadt Bristol als „Melting Pot“ britischer und US-amerikanischer Musik, schwarzer und weißer Kultur, und einer Szene, die so klein war, dass sich alle, die anders waren als der Rest, miteinander abgeben mussten und so einander beeinflussten und gegenseitigen Respekt entwickelten.

Der Film zeichnet Stewarts weitere musikalische Entwicklung nach. Seine kulturelle Erfahrung als Teenager blieb dabei als Grundhaltung prägend. Bis heute saugt er jedoch begierig interessante musikalische Entwicklungen der internationalen Musikszene auf, hört mit offenen Ohren, was die Kollegen machen, die inzwischen zum Teil seine Söhne sein könnten, und sucht immer wieder die Zusammenarbeit.

Stewart bleibt dabei ein musikalisches und menschliches Original, wie man es selten trifft. Besuche bei Stewarts Mutter und Aufnahmen von einer Familienweihnachtsfeier (!) zeigen das Einmalige seiner Persönlichkeit auch im Privaten.


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22
Nov
0 Kom.
Who Is Highlife?
- Ein Film von Wilma Kiener, Dieter Matzka, Alpha Yahaya Suberu
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Burger Highlife Musik erzählt eine Beziehungsgeschichte zwischen Afrika und Europa mit Happy End. Ausgerechnet im piefigen Deutschland der 80er Jahre entsteht eine originale afrikanische Fusion Musik mit europäisch-karibisch-afroamerikanischen Einflüssen, die es verdient, international bekannt gemacht zu werden.

Heute ist Burger Highlife Musik eine Parabel darauf, wie die zwei Kontinente Europa und Afrika, die auf politischer und wirtschaftlicher Ebene längst getrennte Wege gehen, im kreativen Bereich zusammenwachsen.

Was die Globalisierung für den afrikanischen Kontinent bringt, machen die täglichen, oft tödlich endenden Flüchtlingsströme über das Meer nach Europa deutlich. In Afrika fehlt viel, aber auch in Europa, wo der menschliche Bezug für Afrika fehlt. Der Dokumentarfilm „Who Is Highlife?“ baut eine solche Brücke von Europa nach Afrika und zurück. Burger Highlife Musik reißt einen mit, da ist kein Zeigefinger nötig.


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19
Nov
1 Kom.
Soul Power
- Ein Film von Jeffrey Levy-Hinte
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Zaire/Kinshasa 1974 – ein Stichwort, bei dem wohl jeder erst einmal an Boxlegende Muhammad Ali und den legendären "Rumble in the Jungle" denkt, jenen sagenhaften Weltmeisterschaftskampf zwischen Ali und dem bis dahin ungeschlagenen George Foreman. Wahrlich ein geschichtsträchtiger Moment, keine Frage. Dass aber neben dem Boxkampf gleichzeitig auch eines der bedeutendsten Soul-Festivals seiner Zeit stattfand, ist nahezu in Vergessenheit geraten. Und das ist – mit Verlaub – eine kleine Tragödie.

Dieser Meinung muss wohl auch Cutter und Filmemacher Jeffrey Levy-Hinte gewesen sein, als er ab 1995 als einer der ersten hunderte von Stunden Filmmaterial über das Festival und den Boxkampf in Augenschein nehmen durfte. Was er zu sehen bekam, war wirklich beeindruckend: Neben Material zum Boxkampf gab es unendlich viele Filmrollen zum Festival der Superlative.


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16
Nov
5 Kom.
Rocksteady - The Roots of Reggae
Buena Vista Social Club goes Jamaica

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Jamaika, Mitte des Jahres 1966: Es ist ein heißer Sommer in den Straßen von Kingston. Die Rude Boys – Jugendliche aus der Unterschicht, gekleidet in schicken schwarzen Anzügen, mit Pork-Pie-Hüten auf dem Kopf – beginnen in den Ghettos ihrer Stadt gegen soziale Ungerechtigkeit zu kämpfen. Eine Zeit voller politischer, gesellschaftlicher und kultureller Veränderung beginnt. Auch vor der Musik macht dieser Umbruch nicht Halt. Es ist die Geburtsstunde des Rocksteady, einer kurzen, aber heftigen Ära, die bis zum Sommer 1968 anhalten soll.

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18
Mai
0 Kom.
NACH DER MUSIK - Ein Dokumentarfilm von Igor Heitzmann
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Seit 14. Mai läuft NACH DER MUSIK im Kino. Das UNERHÖRT! Musikfilmfestival hat ihn bereits im letzten Herbst gezeigt und auch auf vielen anderen Festivals lief der erste Dokumentarfilm von Igor Heitzmann. U.a. wurde er auf dem Montreal World Film Festival 2007 mit dem Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm und auf dem Krakau Filmfestival 2008 für die beste Regie ausgezeichnet.

Dieser sehr persönliche Film eines Sohnes über den für ihn lange fast fremden Vater, den Dirigenten Otmar Suitner, zeichnet auch das Bild eines Lebens zwischen Ost und West, zwischen BRD und DDR.

NACH DER MUSIK ist ein Glücksfall von einem Film über Musik: Er bietet die seltene Innen-Perspektive, ist ein Gemeinschaftswerk von Porträtiertem und Regisseur auf Augenhöhe - und damit etwas entschieden Anderes als das in Portraits verbreitete hierarchisierte Frage-und-Antwort-Spiel.


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