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Am 7. September 2008 wurde im Rahmen des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals im Hamburger Kino 3001 „498, Third Avenue“ von Klaus Wildenhahn gezeigt. Der Film handelt von der Probenarbeit der zeitgenössischen Tanztruppe von Merce Cunningham und war erstmals 1967 im deutschen Fernsehen zu sehen.
Nach der Vorführung kam es zu einem lebendigen Gespräch zwischen dem Filmemacher Klaus Wildenhahn und seinem Kameramann Rudolf Körösi einerseits und UNERHÖRT! Programmkoordinator Stefan Pethke sowie einem zahlreich erschienenen Publikum andererseits.
UH!: Kann man sich eine Sendung wie diese im heutigen Fernsehen vorstellen?
WILDENHAHN: Jetzt stimmt man das allgemein bekannte Lied an, dass der Sender sich verändert hat. Ich bin ja auch schon länger draußen. Ich habe das große Glück gehabt, am Anfang mit Rudi (Rudolf Körösi; A.d.R.) und Herbert Selk zusammenzuarbeiten, die konnten das umsetzen, was mir so grob vorschwebte.
Und ich habe das wiederum von den Amerikanern: Was die machten, hat mich getroffen wie eine Erleuchtung. Das ist ja auch bekannt. Aber all das tritt jetzt zurück. Wirklich wichtig war, dass es zu der Zeit Abteilungsleiter, Hauptabteilungsleiter und Redakteure gab, die so etwas unterstützt haben. Jemand wie der Produzent Hans Jörg Pauli hat so etwas willkommen geheißen, das war unerhört, der hat Sendungen gehabt am Abend, das kann man gar nicht mehr beschreiben. Tja.
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