05
Dez
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Martin Hossbach, Spex spricht mit...
- Claudia Lehmann über ihr Musikerportrait "Hans im Glück"
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Worum geht es in »Hans im Glück«?


Es geht um Hans, Ostberliner Urgestein, Musiker, (Lebens-) Künstler, seine Vergangenheit, seine Gegenwart, seine Musik, seine ›Familien‹, seine anstehende Haftstrafe. Ich würde sagen, der Film zeigt einen Ausschnitt aus einem sehr bewegten Leben.

Wie kam es zu der Idee, über Hans Narva einen Film zu machen?


Ich kenne Hans seit Jahren und traf ihn innerhalb der letzten 15 Jahre vielleicht durchschnittlich ein bis zwei Mal im Jahr (jetzt natürlich öfter, wegen des Films und wegen der Musik). Immer wenn er mir von seiner Vergangenheit erzählte, verspürte ich Lust, eine Kamera in die Hand zu nehmen. Was und auch wie er es erzählte, fand ich so unglaublich, gleichzeitig faszinierend und absurd.

Außerdem war und bin ich großer Fan seiner Musik (The Crack-Up Collective beispielsweise ist eine großartige Band), die auch wieder einiges in Zusammenhang mit seinem Leben und seiner Vergangenheit erzählt. Als er alle Bands, mit welchen er zusammengearbeitet hat, zu einem ›Geburtstagskonzert‹ zusammenführte, war das ein willkommener Anlass für mich, diese Dokumentation zu beginnen.


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04
Dez
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Interview mit der Filmemacherin Birgit Herdlitschke
- u.a. über ihre Dokumentation „Das letzte Biest am Himmel – Blixa Bargeld“
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Zunächst einige Fragen zu Dir, Birgit. Wie ist Dein Werdegang?


Ich habe bis Ende der 80er Jahre in (West)Berlin Publizistik, Englisch und Spanisch studiert und dann 5 Jahre für MTV Europe gearbeitet - erst in Berlin, dann in London.

Ab 1995 war ich feste freie Autorin im Team von Friedrich Küppersbusch für die Sendungen „ZAK“ und „Privatfernsehen“ (WDR/ARD).

Bei arte war ich von 1998 - 2004 als Redaktionsleiterin für die Musiksendung „Tracks“ verantwortlich und habe daneben als freie Filmemacherin gearbeitet. Seit 2005 bin ich als selbständige Autorin und Filmemacherin tätig, vor allem für arte.

Was hat Dich bewogen, Filmemacherin zu werden?


Der Zufall. Ich trieb in den 80ern durch das Berliner (Nacht)Leben, bis mich eine Freundin fragte, ob ich Lust auf ein Praktikum in einer TV-Produktionsfirma hätte, die u.a. für MTV Europe arbeitet. Nach einer Woche Praktikum wusste ich: Das ist es. Musik und Bilder zu verknüpfen, dazu noch Künstler interviewen - Bingo!


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03
Dez
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Martin Hossbach spricht mit...
- Stefan Pethke, Programmkoordinator von UNERHÖRT!
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Du zeichnest für das Programm des Festivals verantwortlich. Wie kam es zu der Idee, dieses Festival ins Leben zu rufen?


Die Idee zu UNERHÖRT! hatte Ralf Schulze, Leiter des Festivals und langjähriger Freund aus Studienzeiten. Ralf hat es dann in den Neunzigern als Musikverleger nach Hamburg verschlagen, während ich in Berlin blieb und an der DFFB Film studierte.

Dort drehte ich auch zwei Dokus zu HipHop-Themen. Auch Ralf hat eigentlich immer an der Schnittstelle von Filmbild und Musik gearbeitet, jedenfalls waren Musikberatung und Rechteklärung immer wichtige Betätigungsfelder.

Ralf war also beschäftigt mit Filmmusik – und irgendwann auch zwangsläufig mit der Frage nach der Zukunft des Musikgeschäfts an sich. Also hat er das Wort ›Filmmusik‹ einfach mal umgedreht – heraus kam ›Musikfilm‹. Als er dann eines Tages begeistert von einer Reise nach Barcelona erzählte, wo er In-Edit besucht hatte, ein von Katalanen betriebenes Filmfestival, das ausschließlich musikbezogene Filme zeigt, war die Entscheidung gefallen. Ralf hat mich rasch mit der Programmhoheit betraut und ist dann voll ins eigene Risiko gegangen.

Aber natürlich ist der wichtigste Grund für die Entstehung des Festivals der, dass es für uns alle in der UNERHÖRT! Mannschaft geradezu eine Selbstverständlichkeit ist, uns die Welt (auch) mit Hilfe von Popkultur, im Wesentlichen also über Musik zu erklären.


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02
Dez
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Martin Hossbach, Spex spricht mit...
- Dieter Matzka über "Who Is Highlife?", eine Musikdoku über Highlife-Musik aus Ghana
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Worum geht es in »Who Is Highlife«? Was genau ist ›Burger Highlife‹?


Drei Personen waren an der Entstehung des Films beteiligt: Wilma Kiener und ich haben zusammen eine kleine Filmproduktion, die es uns möglich macht, unsere gemeinsamen Filmideen zu realisieren. Sie ist Ethnologin. Hinzu kam noch unser ghanaischer Freund Alpha Yahaya Suberu, ein ehemaliger Filmstudent der Nationalfilmschule (NAFTI) in Accra, ohne dessen Mitarbeit der Film so nicht zustande gekommen wäre.

In unserem Film geht es vor allem um die ghanaische Highlife-Musik, aber auch um das Land Ghana und seine Menschen. Was die Musik betrifft, so geht es um einen Teil in der afro-amerikanischen Popmusik-Entstehungsgeschichte, der erst jetzt langsam ins Bewusstsein der westlichen Welt kommt.

Highlife ist eine Fusion-Musik mit afro- und afro-amerikanischen sowie westlichen Elementen. Einerseits ist Highlife eine Mischung aus den traditionellen, afrikanischen Elementen wie Rhythmus, Tanz, Sprache und der speziellen Art, diese Musik zu spielen.

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02
Dez
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"Station 17: neu"
- Interview mit Regisseur Eike Swoboda
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Eike, wie bist Du zur Filmerei gekommen?


Ich bin im Sommer 2000 mit meiner damaligen Band nach Hamburg gezogen. Durch einen Zufall konnte ich dann ein freiwilliges soziales Jahr bei Station 17 absolvieren. Dort wiederum wurde ein halbes Jahr später mit Spendengeldern eine kleine Videokamera gekauft und mir in die Hand gedrückt.

Ich hatte so ein Ding noch nie benutzt und dachte mir: „Warum nicht?“. Also bastelte ich ein paar kleine Musikvideos und merkte, dass mir das Ganze ziemlichen Spaß machte.

So kam dann eins zum anderen. Ich lernte Felix Engel kennen, der seinen Zivildienst bei Station 17 absolvierte. Wir konnten ziemlich gut zusammen arbeiten und fingen an, an inszenierten Kurzfilmen mit Schauspielern mit Handicaps zu arbeiten.

Aus dieser Arbeit sind zwei Kurzfilme, ein Theaterstück und ein Drehbuch für ein Langfilmprojekt entstanden. Währenddessen habe ich dann noch an der HfbK Hamburg studiert und dieses Frühjahr mein Diplom gemacht.

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