Es ist tatsächlich ein Wunder, dass dieser Film überhaupt noch entstanden ist. Das Problem an dem extrem ambitionierten Festival war nämlich ein gigantisches organisatorisches und finazielles Disaster hinter den Kulissen, an dem nur u. a. die korrupten liberianischen Behörden Schuld waren. Sehr ehrlich und plastisch beschrieben in der überhaupt sehr lesenswerten Biografie des südafrikanischen Jazztrompeters Hugh Masekela, "Still Grazing". Masekela lebte damals im Exil in den USA und gehörte zu dem hauptverantwortlichen künstlerischen Leitern des Events. Unbedingt sehenswerter Film!