<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0"
    xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
    xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
    xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
    xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
    xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

    <channel>
    
    <title>UNERHÖRT Filmfestival</title>
    <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php</link>
    <description></description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <dc:creator>ralf@unerhoert-filmfest.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2011</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-16T07:37:14+00:00</dc:date>
    <admin:generatorAgent rdf:resource="http://expressionengine.com/" />
    

    <item>
      <title>ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT 
Gewinner des ARTE&#45;Preises in Duisburg</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/das_wort_hund_schoch_preistraeger_in_duisburg/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/das_wort_hund_schoch_preistraeger_in_duisburg/</guid>
      <description>Bernd Schoch hat mit seinem Film 
ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT 
über das Alexander von Schlippenbach&#45;Trio 
&#45; s. UNERHÖRT!&#45;Blogeintrag vom 7.11.2011 &#45; 
den ARTE&#45;Dokumentarfilmpreis 
der 35. Dokumentarfilmwoche in Duisburg gewonnen 
(Begründung der Jury hier: http://www.duisburger&#45;filmwoche.de/festival11/preistraeger.html).
 
Die Ehrung bringt dem Regisseur neben 6.000 EUR eine Ausstrahlung seines Films auf ARTE, dem Sender, der im deutschsprachigen Raum immer noch mit Abstand am meisten für den Musikfilm tut.

UNERHÖRT! gratuliert!</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-11-16T06:37:14+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>INNÍ &#45; der neue Konzertfilm von Sigur Rós &#45; NORDWIND Festival auf Kampnagel</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/nordwind_festival_kampnagel_inni/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/nordwind_festival_kampnagel_inni/</guid>
      <description>NORDWIND ist das größte Festival für Tanz, Theater und Musik aus
Skandinavien und dem Baltikum und läuft vom 6. bis 16. Dezember 2011 auf
Kampnagel, Hamburg.

Im Rahmen des Festivals finden neben zahlreichen Konzerten, Tanz&#45; und Theateraufführungen auch zwei rare Vorführungen des neuen und sehr besonderen Konzertfilms INNÍ von Sigur Rós statt. 

Kampnagel sei dank, sind wir in der glücklichen Lage, 2 x 2 Festivalpässe für das gesamte NORDWIND Festival an UNERHÖRT! Fans verlosen zu können.
Um bei der Verlosung mitzumachen, schickt uns bitte bis spätestens

19. November 2011, 18 Uhr

eine Email mit Eurem vollständigen Namen und dem Betreff &quot;NORDWIND&quot; an christine@unerhoert&#45;filmfest.de

Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

INNÍ ist ein Konzertfilm der Isländischen Band Sigur Rós, der das Live&#45;Konzert mit den Mitteln des Kinos intensiviert. Der kanadische Regisseur Vincent Morisset, bekannt auch durch das Arcade Fire&#45;Video zu »Neon Bible«, hat dafür ein Konzert der Isländer mit zahlreichen Handkameras auf der Bühne aufgezeichnet. Die intimen Kamerablicke wurden anschließend durch analoges Umkopieren abstrahiert &#45; und intensiviert: INNÍ vermittelt das beinahe klaustrophobische Gefühl, mit der Band in einem Raum zu sein und lenkt den Blick in hypnotischen Bildern in die Musik selbst. 

Nach dem 2007er Sigur Rós&#45;Film »Heima«, der die Band im isländischen Natur&#45;Panorama zeigte, verbindet sich in INNÍ die Rausch&#45;Erfahrung des Kinos mit der eines Live&#45;Konzerts zu einem ekstatischen Kinoereignis. Nach der Premiere im September 2011 bei der Biennale in Venedig veröffentlicht die Band INNÍ nun mit einem Live&#45;Album und zeigt den Film mit Surround&#45;Sound in wenigen ausgewählten Kinos und auf Festivals.



INNÍ 
Sigur Rós, Island, Vincent Morisset, Kanada
75 min.
10.12.11, 21.30 Uhr und 12.12.11, 20 Uhr
Alabama Kino auf Kampnagel</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-14T15:29:08+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Spoiler&#45;Alert: 
Bernd Schochs 
ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT 
hat Premiere in Duisburg</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/das_wort_hund_schoch_in_duisburg/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/das_wort_hund_schoch_in_duisburg/</guid>
      <description>35. Duisburger Filmwoche
10.11.2011
22:30
filmforum Duisburg

Bernd Schoch, künstlerischer Mitarbeiter am Studienschwerpunkt Film der HfBK und Regisseur von SLIDE GUITAR RIDE über das One&#45;man&#45;Brachial&#45;Blues&#45;Faktotum Bob Log III (zu sehen gewesen bei UNERHÖRT! 2009), hat Premiere in Duisburg.

Die Prestige&#45;trächtige Duisburger Filmwoche geht zwischen 7. und 13. November 2011 in ihr 35. Jahr und bringt für das Feld der Dokumentarfilmproduktion aus dem deutschsprachigen Raum mal wieder etablierte Namen (heuer: Farocki, Karmakar, Mikesch, Geyerhalter, Glawogger, Heise, Adolph, Specogna, Hübner/Voss, Imbach, Burger und Beckermann) mit jungen Filmemachern in einem diversen Programm zusammen &#45; ein tolles Festival mit hoher Diskussionskultur (s. auch: www.protokult.de), und das für schlappe
25,&#45; EUR Akkreditierungskosten!

Duisburg stellt traditionell hohe Ansprüche an die formalen Aspekte filmischer Arbeit. Ein Film, der hier gezeigt werden will, darf nicht lediglich Behälter für inhaltliche Recherche sein, zumindest das Bemühen um eine Auseinandersetzung mit seinen spezifischen Produktionsmitteln muss erkennbar sein, denn: Echte Durchdringung welchen Gegenstands auch immer erreicht nur, wer ein Bewusstsein von den Möglichkeiten der genutzten Darstellungstechnik entwickelt und dieses Bewusstsein dann auch im konkreten Werk Ausdruck finden lässt.
Für diese Haltung zum Dokumentarfilm liefert Bernd Schoch mit ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT ein an Klarheit kaum zu überbietendes Anschauungsobjekt. Wer sich das Vergnügen der eigenen Entdeckung bewahren möchte, hört hier einfach auf zu lesen...

Den Freejazz des Alexander von Schlippenbach&#45;Trios filmen &#45; an der Aufgabe kann man sich schon mal überheben. Schochs Lösungsvorschlag ist ein ebenso schlichtes wie kompromisslos umgesetztes Konzept. Die 48 Minuten seines Films geben vier Stücke zu hören und zu sehen, vier Stücke von vier Auftritten aus vier aufeinanderfolgenden Jahren, live aufgenommen am immergleichen Veranstaltungsort &#45; eine Art Ritual. Jedes Jahr bekommt seine ungeschnittene Einstellung: 2007 rahmt die Hände von Schlagzeuger Paul Lovens; 2008 beobachtet das Saxophonspiel Evan Parkers, vor allem sein im Rhythmus der Zirkularatmung an&#45; und abschwellendes Gesicht; 2009 wandert von den Pianistenhänden Schlippenbachs zu seinem Mund und zurück. Die vierte und jüngste Sequenz verbindet alle drei Musiker in einer langgezogenen Bewegung, die Kamera bleibt auf dieselben musizierenden Körperpartien gerichtet, nur die Reihenfolge der drei Vorjahre wird umgedreht: Klavier. Saxophon. Schlagzeug.

Dann gleitet die Aufmerksamkeit zurück zum Saxophon und plötzlich, mitten im letzten Stück, legen sich das Schwarzweiß und die grobe Zeilentextur alter TV&#45;Bilder mit drei deutlich verjüngten Herren über die fortlaufende Musik. In der Gestik und Zeitökonomie ganz früheres Kultur&#45;Fernsehen &#45; noch stolz auf die Handhabung der Technik und schon verschreckt durch die Fiktion vom ungeduldigen Zuschauer &#45;, wird über die Hände des Drummers auf die Blähbacken des Saxophonisten, schließlich auf die Hände des Pianisten und von dort auf dessen Kopf geschwenkt. 
Das Fragment fließt kurz durch den Film, schnell ist man wieder zurück in der Farbe von 2010, im vierten Stück, das im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern nicht abrupt verlassen wird, sondern ausklingen darf. Ein letzter Schweißtropfen stürzt durch&#39;s Gegenlicht, ein flüchtiges Lächeln am Kinn, dann ein harter Schnitt auch hier, der finale.

Doch dieser Zeitpunkt ist vorerst noch nicht gekommen. Bis dahin breitet sich schleichend Begreifen aus: Mit der Einlegearbeit des Archivmaterials hat man gerade den Grundriss des noch laufenden Films gesehen! Indem Schoch diese 1970er&#45;Bildregie&#45;Blickführung in seinen Film integriert, schafft er nicht nur eine historische, sondern auch eine ästhetische Referenz. Er kritisiert in die Jahre gekommene Abbildungsmuster, allerdings nicht durch wütendes Alles&#45;ganz&#45;anders&#45;Machen, sondern durch Verfahrensverbesserung, durch Feststellen des alten Blicks, durch seine Dehnung in der Zeit, durch Konzentration und Insistieren und Innehalten. So destilliert der neue Film aus der angespielten Vorleistung seinen eigenen formalen Aufbau.
Ein wenig lässt er sich auch hypnotisieren vom Geschehen in seinen engen Ausschnitten, vom Tanz der Formen zu einem Klang, der sein Enstehen den Bewegungen eben dieser Formen zu verdanken hat. Ein wenig könnte einem schwindelig werden im Loop dieser Rückkoppelung zwischen Musik&#45; und Filmmachern. Karussell im Kopf, Ahnung von anderen Zuständen.

Die vier Stücke in ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT sind durch vier minimalistisch&#45;lyrische Bildpassagen voneinander getrennt. Es fällt Schnee. Grau&#45;weiße Landschaft rauscht vorbei. Krähen schwärmen. (Das letzte Album des Trios von 2006 trägt den Titel &quot;Winterreise&quot;.) Eine monochrome Kinderzeichnung wird gegen die Leserichtung abgetastet, diesmal: Saxophonist, Schlagzeuger, Pianist.
Zu drei dieser vier Stimmungen teilen die Musiker jeder für sich mehr oder weniger lose Gedanken zu ihrem gemeinsamen Schaffen mit (Sprechreihenfolge: Parker/ts, Lovens/dr, von Schlippenbach/p). Im Off. Keine talking heads, keine Anekdoten und ganz sicher keine Erklärungen; eher Beschreibungen von Strukturen.
Nach Erklärungsansätzen kann man natürlich im Netz fahnden und dann dort z.B. sowas finden (es geht irgendwie um künstliche Intelligenz...):
&quot;Die Beschreibung hat selbst natürlich ganz andere Eigenschaften als das Beschriebene. Das Wort &#39;Hund&#39; bellt nicht, der Satz &#39;Ich falle herunter&#39; fällt nicht. Beschreibung und Beschriebenes befinden sich auf verschiedenen Ebenen.&quot;

Wenige Musikfilme haben den Unterschied so gut verstanden wie dieser.

Nach Vorführung und anschließender Diskussion, so gegen Mitternacht, spielt Alexander von Schlippenbach ein Solo&#45;Konzert.

Mehr zu Bernd Schoch: www.berndschoch.de (dort auch ein schöner Trailer zum Film)

Mehr zu Alexander von Schlippenbach: www.avschlippenbach.com</description>
      <dc:subject>Musicfilms</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-07T21:40:50+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Schallplatten&#45;Leidenschaft: Doku &quot;Vinylmania: when life runs at 33 revolutions per minute&quot; &#45; Crowdfunding&#45;Kampagne für DVD&#45;Release</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/vinylmania_when_life_runs_at_33_revolutions_per_minute/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/vinylmania_when_life_runs_at_33_revolutions_per_minute/</guid>
      <description>Calling all vinyl fans to support the DVD release of documentary ‘Vinylmania’, celebrating the love of vinyl records!



Be part of the film, support our Kickstarter campaign to fund the international release of VINYLMANIA on a special edition double DVD!

The DVD will feature a cover sleeve designed by Winston Smith (the renowned American artist and record sleeve designer of Dead Kennedys and Green Day among others). There are some super rewards up for grabs including a very unique limited edition 7&quot; and tickets to our International premiere at the Göteborg Film Festival 2012!

Deadline for reaching the funding goal of $33,000 will be 10th November 2011. All or nothing at all...For details please visit our page at 
http://www.kickstarter.com/projects/edwinstepp/vinylmania&#45;when&#45;life&#45;runs&#45;at&#45;33&#45;revolutions&#45;per&#45;mi</description>
      <dc:subject>Crowdfunding</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-03T18:45:33+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>1000 ROBOTA in UTOPIA LTD. &#45; letzte Chance für Hamburg!</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/utopia_ltd/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/utopia_ltd/</guid>
      <description>UNERHÖRT! empfiehlt:

7.11.2011, 20 Uhr, im ABATON:

UTOPIA LTD.
90&#45;minütiger Dokumentarfilm von Sandra Trostel 
über und mit 
1000 ROBOTA

Kurzer Blick in den Rückspiegel:
Im Frühling 2011 hätte UNERHÖRT! &#45; als Teil der Hamburger Dokumentarfilmwoche &#45; ja sehr gerne Sandra Trostels UTOPIA LTD. gezeigt. Die abendfüllende Dokumentation begleitet die lokalen Helden 1000 ROBOTA ein knappes Jahr lang &#45; wie gemalt für UNERHÖRT! Sowohl die Regisseurin als auch der Verleih waren mit einer einmaligen Projektion einverstanden. Allein: die Sache kam nicht zustande, weil ein anderer lokaler Held kinowirtschaftliche Muskelspiele aufzuführen sich bemüßigt fühlte. Mit dieser Bemerkung wollen wir unser Bedürfnis, von der ganzen Welt als nachtragend angesehen zu werden, ausgelebt haben und machen einen Haken dran. 
Für alle, die den Kinostart von UTOPIA LTD. verpasst haben, gibt es in Hamburg eine vorläufig letzte Chance, den Film zu sehen, und zwar am 7. November 2011 um 20 Uhr, natürlich im ABATON. 
Hier nochmal die offizielle Beschreibung:

&quot;Die drei Teenager Anton, Jonas und Basti sind die Band 1000 ROBOTA. 
Sie haben viel vor: „Wir wollen Entstehung verursachen und nicht erinnern“, und sie wollen ihre Ideale leben. In einer von ökonomischem Druck geprägten Gesellschaft stellen 1000 ROBOTA sich selbst und andere infrage. Sie wollen sich nicht einfügen lassen in das, was von ihnen erwartet wird. In einer von Überangeboten überfluteten Welt streben sie nach Wertigkeit und wollen sich mit anderen in einer neuen Jugendkultur zusammenschließen.
Doch bald treten erste Schwierigkeiten auf: Die Plattenaufnahmen gestalten sich schwieriger als erwartet. Es kommt zum Streit mit dem Label über das Klangbild und dessen Verkäuflichkeit. Obwohl die Presse voll ist von ihnen, ist ihre erste größere Tour nur mäßig besucht. Obwohl die Londoner In&#45;Crowd zu ihren Konzerten pilgert, reicht die Gage kaum für die Jugendherberge. Obwohl sie von Stefan Raab zum Bundesvision Song Contest eingeladen sind, sind die Verkaufszahlen der Platte nur mäßig.
Gebeutelt von den widrigen Umständen und der Kluft zwischen Alltag und Medienpräsentation wird ihr Enthusiasmus auf harte Proben gestellt. 
Während 1000 ROBOTA zwischen Schule und Konzerten pendeln, müssen sie sich darüber klar werden, dass es schwierig ist, den Erwartungen der Plattenfirma, ihrer Eltern und den eigenen Träumen gerecht zu werden. Sind ihre Ideale nur Nostalgie?
UTOPIA LTD. zeigt die gesellschaftlichen Bedingungen der Kunstproduktion in einer Zeit, in der die Allgegenwart der medial stilisierten Selbstinszenierung die subkulturellen Abgrenzungsstrategien des zwanzigsten Jahrhunderts weitgehend absorbiert hat.&quot;</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2011-10-31T08:36:46+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>30.10.2011: KARP @ GOLEM</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/30.10.2011_karp_golem/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/30.10.2011_karp_golem/</guid>
      <description>UNERHÖRT! empfiehlt:

30.10.2011, 20 Uhr, im GOLEM:

KILL ALL REDNECK PRICKS &#45; KARP LIVES! 1990 &#45; 1998

UNERHÖRT! hat sich immer auch für die Musik jenseits des Rampenlichts interessiert. Manchmal kann man die Dinge (zum Beispiel das Musikbusiness) eben viel besser verstehen, wenn man sich anschaut, was in der Breite passiert. Oder am Rande des Geschehens (zum Beispiel in der Provinz). Oder jenseits des Rampenlichts in der Provinz in länger zurückliegender Vergangenheit.
Der Film &quot;Kill All Redneck Pricks: KARP LIVES! 1990 &#45; 1998&quot; über die Band KARP scheint mal wieder genau so eine Perspektive zu bieten. Ich sage &quot;scheint&quot;, weil ich bisher nur knappe fünf Minuten Ausschnitte daraus gesehen habe (Ihr könnt das auch, und zwar hier: http://karplives.com/watch). Rampenlicht? Eher nicht, obwohl das Trio aus Kindheitsfreunden einige berühmte Unterstützer hat (zum Beispiel die Melvins, zum Beispiel Bikini Kill &#45; die anderen Berühmten, die der Pressetext aufzählt, sagen mir schon nichts mehr...). Provinz? Sicher: Tumwater, Washington State. Aktualität? Die Band hat sich bereits 1998 aufgelöst, 2003 starb ihr ehemaliger Drummer bei einem Bootsunfall &#45; das ist zwar traurig, aber abseits der gewöhnlichen Rock&#39;n&#39;Roll&#45;Tragödien auch das.
Was sich andeutet, ist ein ehrlicher, unaufgeregter und trotzdem präziser Rückblick über die Bedingungen von harter Gitarrenmusik nach Punk; was sich andeutet, sind Geschichten von persönlichen Entwicklungen. Einordnungen durch Underground&#45;Celebreties sind da nur Ausschmückung, nicht unsympathisch, aber auch nicht weiter wichtig.
Vor allem aber: KARPs Rock rockt. Er brettert, ist laut, energisch und konsequent &#45; und er produziert keine Künstlerposen, höchstens Zitate von Künstlerposen, lässige Parodien. Aber nie wird die Herstellung dieser Parodie auch nur annähernd zur Hauptsache.
Den vollständigen Pressetext gibt&#39;s auf der GOLEM&#45;Seite (http://golem.kr/?p=863).
Dort steht auch zu lesen, dass William Badgley, der Regisseur des Films, persönlich anwesend sein wird. Das klingt ganz nach einem Musikfilm&#45;Abend nach UNERHÖRT!&#45;Geschmack!
Viel Spaß dabei wünscht Stefan von UNERHÖRT!</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2011-10-26T09:45:07+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>2011 war schon jetzt ein UNERHÖRT! &#45;er Erfolg!</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/2011_schon_jetzt_ein_erfolg/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/2011_schon_jetzt_ein_erfolg/</guid>
      <description>Ich danke allen, die uns in diesem Jahr die Treue gehalten haben und weiterhin an die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Musikfilms glauben und uns unterstützen &#45; mit ihrer für und mit uns aufgebrachten Zeit, den zur Verfügung gestellten Ressourcen, den gekauften Tickets und den positiven Feedbacks. 

Zunächst die Fakten: zu den 8 Filmen, die wir zwischen 7. &#45; 10. April in 4 Hamburger Programmkinos zeigten, kamen 380 Besucher. Der somit erzielte Kopienschnitt von 47 Zuschauer pro Film ist sicher zufriedenstellend.

Die Highlights sind in diesem Jahr nicht klar zu benennen. Alle Filme sind Topware, die auch auf anderen Festivals schon Lorbeeren einsammeln konnten, und sie wurden allesamt in Hamburg als Premieren gezeigt.

Das Programmspektrum war deutlich fokussierter als in den Vorjahren, es konzentrierte sich um popkulturelle Phänomene, die weltweit in ihren landestypischen Kontexten abgefilmt wurden.

Es gab in diesem Jahr fast zeitgleich 2 weitere Musikfilmfestivals (!) in Berlin. Damit hat UNERHÖRT! Hamburg sein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland nach 4 Jahren abgegeben. Aber es zeigt uns auf jeden Fall auch, dass dieses von uns so geliebte Filmgenre jedwede Existenzberechtigung hat, dass es in der kulturellen Erscheinung des Festivals genau die richtige Präsentationsform findet und dass es für solche Events auch ein Publikum gibt.

Auch wenn wir es schon seit Jahren immer wieder betonten, es muss auch an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden: wenn wir könnten, wie wir wollten, dann würden wir 2 Jahre lang jeden Tag einen anderen Musikfilm zeigen ... Die Tatsache, dass wir diesmal nur 8 Filmperlen zeigen konnten, ist ausschliesslich finanziellen Unzulänglichkeiten geschuldet, keineswegs progammqualitativen oder &#45;quantitativen Engpässen! 

Wie geht es weiter? Nun,  wir haben es in diesem Jahr gezeigt, dass mit gesundem Selbstausbeutungswillen und guter Kooperationsbereitschaft (dank nochmal an die Dokfilmwoche!) auch unter widrigen Finanzbedingungen ein guter Event machbar ist, der einen Mehrwert für die Kulturlandschaft Hamburgs liefern kann. Es ist aber auch klar geworden, dass unser Festival eine Kulturveranstaltung ist, die ohne Unterstützung nicht überleben kann.

Wir freuen uns auf Eure Hilfe, das Festival weiterführen zu können (seid Ihr schon Mitglied?) und hoffen, Euch beim nächsten Mal wieder begrüssen zu können!

Ralf Schulze &#45; Festivalleiter</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-04-15T11:13:20+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Ich selbst sah Muslime in Stereotypen</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/taqwacore_interview/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/taqwacore_interview/</guid>
      <description>Regisseur Omar Majeed spricht exklusiv mit UNERHÖRT! über seinen Film Taqwacore: 
1) Warum hast du dieses Thema fuer Deinen Film gewählt? 

Ich habe dieses Thema gewählt, da es die Gefühle, die ich selbst schon seit vielen Jahren hatte, ausgedrückt hat. Das Thema gibt jungen Muslimen auf der ganzen Welt eine Stimme, die nicht einfach in ein Muster, eine Kategorie oder eine Beschreibung passen. Die meisten Muslime werden als religiöse Extremisten und Fundamentalisten angesehen oder Du bist einfach kein Muslim. Ich wurde von einer Muslimfamilie aufgezogen aber ich bete nicht viel und ich tue eine menge un&#45;muslimische Dinge. Trotzdem wende ich mich nicht gegen den Islam oder dagegen, ein Muslim zu sein. Das ist es was ich tun wollte und diese &quot;Muslim Punk&#39; Kids schienen die beste Stimme zu haben, diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.  

2) Was war die grösste Hürde, die Du überwinden musstest? 

Wie bei allen Dokumentarfilmen ist die grösste Hürde, das Vertrauen der betrachteten Personen zu gewinnen und zu behalten. Wie in einer Beziehung ist es ein Geben und Nehmen. Wir mussten alle über diese vier Jahre, die die Reise dauerte, glauben, dass wir in die selbe Richtung schwimmen, das wir uns gegenseitig verstanden und dass wir das uns Wohl des jewelis anderen am Herzen lag. Andere Hürden waren vergleichsweise niedrig. Zum Beispiel mussten wir Pakistanische Sicherheitskräfte umgehen, wenn wir in Moscheen filmten oder als wir in das grösste Muslimtreffen Amerikas schlüpften. 

3) Was hat Dich am meisten überrascht?

Mich hat vieles überrascht, was Du in dem Film sehen kannst. Nur, weil ich ein Muslim bin, heisst das nicht, dass ich nicht die selben Stereotypen eines typischen Muslimen habe. Oft habe ich mir Situationen viel extremer vorgestellt, als sie dann letztlich waren. Ich dachte, wenn die Band auf der ISNA Convention die Bühne betritt, wird sie ausgebuht. Stell Dir vor, wie überrascht ich war, als ich junge hijabi Mädchen sah, wie sie sangen und ihre Fäuste in die Luft warfen! Es machte mir sehr deutlich, dass diese Menschen normale Menschen waren. 

4) Was ist Dein liebster Musikdokumentarfilm? 

Ich habe den film DIG!, der vor ein paar Jahren heraus kam, wirklich sehr geliebt! Ich glaube wirklich, dass er die Lage der Musikindustrie sehr gut eingefangen hat, in der eine tallentierte Underground&#45;Band von ihren eigenen Dämonen verzehrt wird, bevor sie überhaupt eine Chance hatten, grossen Erfolg zu feiern. Julian Temple Filme liebe ich ausserdem sehr. Besonders The Filth and the Fury. Beide Filme haben mich bei Taqwacoe sehr beeinflusst. 

5) Welche Ratschläge kannst Du anderen geben, die Dokumentarfilme drehen möchten? 

Hartnäckigkeit, Hartnäckigkeit, Hartnäckigkeit. Du wirst jede Menge Absagen hoeren und Du wirst mit wenig oder gar keinem Geld für eine lange Zeit kämpfen müssen. Wenn Du nicht &#45; allen Widrigkeiten zum Trotz &#45; durchaelst, bist Du tot! Geduld und Ausdauer ist was Du brauchst, um das eine &quot;Ja!&quot; zu bekommen, dass Dich weiterbringt. Taqwacore war wie zwanzig &quot;Nein, danke&quot; und fuenf &quot;Ja, klar&quot; ueber vier Jahre. Du musst starkes Engagement und eine klare Zielsetzung entwickeln, um dies zu verdauen.  

Klick hier, für Details zu Taqwacore, dem Trailer und wann er läuft.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-04-09T08:04:42+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Simon sais...</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/simon_sais/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/simon_sais/</guid>
      <description>Ein besonderer Gruß von Simon Allen, dem Drummer der New Mastersounds: 



Kurz und knackig... mehr am 8.4.2011 um 21.30 im B&#45;Movie, Hamburg
Klicke hier für Infos, Trailer und Details.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-04-08T07:10:46+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Es gibt keine Star&#45;Allüren</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/es_gibt_keine_star-allueren/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/es_gibt_keine_star-allueren/</guid>
      <description>Regisseur Christian Hund spricht exklusiv mit UNERHÖRT! über seinen Film &quot;Music from the Moon&quot;
1) Warum hast du dieses Thema für Deinen Film gewählt?
Interesse an den Ländern Island und Grönland, musikbegeistert

2) Was war die größte Hürde, die Du nehmen musstest?
Mit kamerascheuen Menschen zu drehen. Kameratechnik bei &#45;30 Grad.

3) Was hat Dich am meisten überrascht?
Es gibt keine Star&#45;Allüren bei den Musiker und Künstlern. In Island jeder kennt jeden. Man unterstützt sich gegenseitig. Des Weiteren ist das Essen in den beiden Ländern immer für eine Überraschung gut!

4) Welches ist Deine Lieblingsmusikdokumentation?
Heima (Sigur Ros)

5) Dein Ratschlag für andere Dokumentarfilmer?
Auch ohne Filmfördergelder lässt sich ein gutes Ergebnis erzielen
 
Klickt hier für den Trailer, Informationen zum Film und wo er läuft.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-04-06T06:13:35+00:00</dc:date>
    </item>

    
    </channel>
</rss>
