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    <title>UNERHÖRT Filmfestival</title>
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    <dc:language>en</dc:language>
    <dc:creator>spethke@gmx.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2013</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-01T19:02:28+00:00</dc:date>
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      <title>Die UNERHÖRT! 2013&#45;Jury</title>
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      <description>Claudia Lemke hat in Wellington, Auckland (Neuseeland) und Hamburg studiert und Abschlüsse in Psychologie, Anthropologie, Dramaturgie und Erziehungswissenschaft. Ihr besonderes Interesse in Neuseeland galt den Minoritäten in den Medien. In der Magisterarbeit ging es um die Geschichte der Partizipation der Maori in der Entwicklung der ersten Aufnahmetechnologien. Gleichzeitig war sie im Bereich Film und Fernsehen aktiv. Zurück in Deutschland hat sie sich an der Universität im Bereich Interkulturelle Bildung und Ästhetische Bildung engagiert, sich mit Medienbildung befasst und promoviert mit dem Versuch, empirische Bildungsforschung und Bildungsphilosophie im Sinne Bruno Latours zu einer experimentellen pädagogischen Anthropologie der Gegenwart zu verbinden. Jetzt widmet sie sich der vermittelnden Praxis als Lehrerin in Hamburg.




Joachim Rudolph  genoss eine musikalische Früherziehung an Blockflöte, Gitarre und Heimorgel, um seit seinem 14. Lebensjahr als Tanzmusiker und in ersten Bandprojekten zu arbeiten, jeweils am Schlagzeug. Nach dem Gymnasium Studium &quot;Popularmusik&quot; an der 
Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg, Hauptfach: Schlagzeug. Folgerichtig war er in den 1980er Jahren als Schlagzeuger für Bühne, Studio, TV und Theater unterwegs. 1990 begann er mit ersten Filmmusik&#45;Produktionen, u.a. für Christoph Schlingensief. Seitdem arbeitet er als Filmmusik&#45;Produzent und Sound&#45;Designer im eigenen Studio mit Schwerpunkt TV, insbesondere Dokumentationen und Kinderfernsehen, u.a. für die Sesamstraße.




Sandra Trostel ist seit 2000 selbständig tätig als Film Editor für Spiel&#45;, Dokumentar&#45; und Werbefilm wie für Musikvideos. Seit 2005, nach einer 2001/2002 begonnenen Weiterbildung in Szenische Montage und Dokumentarfilm an der IFS Köln, arbeitet sie auch als Regisseurin. Zu den von ihr als Editorin begleiteten Projekten gehören Filme der Regisseure Fatih Akin und Jan Peters. Sie hat Regie geführt zu Video&#45;Clips für Deichkind und Superpunk. Ihre Musikdokumentation UTOPIA LTD. über die Band 1000 ROBOTA eröffnete 2011 die Berlinale&#45;Sektion Perspektive Deutsches Kino. In der Postproduktionsphase befindet sich ihr aktuelles Projekt EVERYBODY’S CAGE, das sich mit Ansätzen befasst, die heute auf unterschiedliche Weise vom Werk des amerikanischen Komponisten John Cage ausgehen.</description>
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      <dc:date>2013-05-01T18:02:28+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Unsere Berlinale &#45;Bilanz, später Teil 2.</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/berlinale_-bilanz_spaeter_teil_2/</link>
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      <description>Abgesehen vom Messeteil der Berlinale, dem European Film Market (wo viel Musikalisches angeboten wurde; aber das führt hier zu weit), war es das diejährige PANORAMA&#45;Programm, welches mit Abstand die meisten Filme mit Musikbezug bereithielt. Neben dem bereits besprochenen Konzertfilm der Wainwright&#45;Geschwister liefen:

&#45; LA MAISON DE LA RADIO von Nicolas Philibert (v.a. bekannt durch sein Provinzlehrer&#45;Porträt SEIN ODER HABEN), ein schöner Blick hinter die Kulissen des Pariser Staatsrundfunks Radio France. Deutlich wird, dass der Riesenapparat aus den Aktivitäten vieler einzelner Menschen besteht, die gemeinsam viele verschiedene Dinge tun, eben nicht nur Nachrichten texten oder schlaue Leute schlaue Dinge sagen lassen. Hier kommt ganz wesentlich auch sehr unterschiedliche Musik vor. Die wird an diesem Ort nicht nur einfach verbreitet (das auch), sondern oft überhaupt erst ermöglicht. Schöne Sequenzen von Chorprobe über Live&#45;Konzert&#45;Übertragung bis zum Einspielen experimenteller Musik &#45; das dann eher zu später Stunde. Natürlich.

&#45; NARCO CULTURA von Shaul Schwarz stellt der harschen Realität von Gerichtsmedizinern in der mexikanischen Grenzstadt Juarez (durchschnittliche tägliche Mordopferzahl: rund 9) einem Gangster&#45;Kult gegenüber, der das Treiben der nordmexikanischen Drogenkartelle nach allen Regeln der digitalen Popkultur glorifiziert: schnell vervielfältigte Lobpreisungstracks, die sog. Narcocorridos; billigst produzierte Exploitation&#45;Videos u.dgl. &#45; Produkte, die vor allem von einer kalifornischen Migranten&#45;Community konsumiert werden. Das kann man alles irgendwie irrwitzig und deshalb auch ein bisschen schick&#45;aufregend finden, so wie eine reißerische, aber immerhin gut fotografierte Magazin&#45;Reportage. Dennoch liegt hier die Frage, obwohl nie direkt formuliert, immer in Reichweite: Wie diese Verhältnisse wohl mit den unserigen zusammenhängen?

&#45; ROCK THE KASBAH hat mit Musik direkt eigentlich nichts zu tun. Der Spielfilm von Yariv Horovitz schildert den Beginn der Intifada Ende der 1980er aus der Perspektive blutjunger Soldaten der israelischen Armee. Die Eskalation der Gewalt im Gazastreifen &#45; damals wurden zumindest auf der einen Seite noch mit Steinen geworfen; das klingt heute fast wie ein Mythos aus vorgeschichtlicher Zeit &#45; bekommt dabei reichlich Quellenmusik v.a. aus dem Radio ab, aber auch Live&#45;Entertainment für die Truppe. Die ausgesuchten Songs helfen, die Zeit im Speziellen und die Sehnsüchte junger Menschen, zumal aus der reichen westlichen Welt, im Allgemeinen zu beschreiben. Von Punk (ja&#45;ha: The Clash) bis Disco alles dabei.

&#45; Der schönste &quot;Musikfilm&quot; dann doch im FORUM: Matt PorterfieldsI USED TO BE DARKER. Warum die Anführungszeichen? Weil noch ein Spielfilm &#45; und weil das, wovon wir UNERHÖRT!&#45;Macher träumen, nämlich mehr Fiction, die von Musik handelt, im Programm, hier bedient und gleichzeitig, allerdings auf eine tolle Art, verfehlt wird. I USED TO BE DARKER verspricht niemandem das voyeuristische Vergnügen, nachträglich bei brisanten Begegnungen schillernder Persönlichkeiten dabeigewesen zu sein, wie das Musik&#45;bezogene Biopics so gerne tun (im Fahrstuhl mit Jim Morrison iusw.). Stattdessen eine ganz banale Rahmenhandlung: ein Paar, das eine fast schon erwachsene Tochter hat, trennt sich gerade, als eine Cousine der Tochter aus Nordirland (oder so) reinschneit, gleichaltrig, weil sie Abstand von eigenen Familienproblemen bei den coolen amerikanischen Verwandten sucht. Beide US&#45;Eltern sind Musiker. Country/Folk/Rock, aber Indie. Doch ändern tut das &#45; nichts: Musik macht das Leben nicht leichter. Musik hat keine Antworten. Musik ist nur eine Form (von mehreren, und in sich selbst weitverzweigt), einen Ausdruck zu finden für diese rätselhafte Existenz. Musik ist in diesem Leben genauso normal wie Autos und Häuser und das Essen auf dem Tisch. Sie wummert beiläufig&#45;selbstverständlich als Mainstream&#45;HipHop über einen kilometerbreiten Atlantikstrand (noch in Europa). Sie zieht uns als eine Art Math&#45;Rock auf den Schienen einer Kamerafahrt in einen stinknormalen College&#45;Moshpit. Sie ist auch mal jämmerliches Gefäß für die Ratlosigkeit des Vaters in einem Probenkeller (nur weil die Seele brennt, produziert man noch lange nichts Gehaltvolles), genauso wie sie das Wunder von kompakt gemachten Gefühlen vorführen darf, wenn auf kleiner Bar&#45;Bühne die Mutter mit Bandbegleitung und glaubwürdiger Klarheit DEN Song des Films raushaut: &quot;Raising American Child&quot;. (Mutter: Kim Taylor, Vater: Ned Oldham, Palace&#45;Bruder von Will).

Nicht gesehen PANORAMA: NAKED OPERA, eine Doku über einen reichen schwulen Opernliebhaber, FRANCES HA, Spielfilm über eine Tänzerin (vielgelobt wegen der Hauptdarstellerin Greta Gerwig), THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN, holländischer Spielfilm, der sein Drama in einer Countrymusiker&#45;Familie entfaltet. In der DEUTSCHEN REIHE: Die Dokumentation DIE MIT DEM BAUCH TANZEN über eine deutsche End&#45;Vierzigerinnen&#45;Bauchtanzgruppe, sowie bei GENERATION 14 PLUS mit TOUCH OF THE LIGHT ein weiterer Spielfilm um einen blinden Pianisten und eine Tänzerin in Taipeh/Taiwan.

Noch ein Wort zu LEVIATHAN (Regie: Lucien Castaing&#45;Taylor, Véréna Paravel, gesehen bei FORUM EXPANDED): 
Nicht jedermanns Sache, dem zeitgenössischen kommerziellen Fischfang bei der Arbeit zuzusehen. 
Aber der Film ist sehr besonders aufgenommen und geschnitten: 
wie eine Industrial Doom Grind Metal concret&#45;Symphonie! 
Läuft am 14. April um 21 Uhr im Rahmen der 10. Dokumentarfilmwoche im Hamburger Metropolis.</description>
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      <dc:date>2013-03-26T15:45:10+00:00</dc:date>
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      <title>Musikdoku Sound City</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/musikdoku_sound_city/</link>
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      <description>Ex&#45;Nirvana Drummer und Foo Fighters Mastermind Dave Grohl war schon immer recht umtriebig. Jüngst hat er sich auch noch als Regisseur versucht und legt mit „Sound City“ eine beachtliche Doku über die legendären Sound City Studios in Van Nuys bei Los Angeles. Der Dokumentarfilm, der auf dem South by Southwest Festival (SXSW) in Austin, Texas seine Weltpremiere feierte, erscheint am 22. März als DVD und Blu&#45;ray. 
Seit 1969 wurden in Sound City  etliche Meilensteine der Rockgeschichte wie Fleetwood Macs „Rumors“ oder  Nirvanas „Nevermind“ aufgenommen. 2011 musste das legendäre Studio seine Tore schließen und ging in Konkurs. Dave Grohl zeichnet mit Zeitzeugen und Musikern ein lebendiges Bild dieser Rock&#45;Institution. Insgesamt sind mehr als 100 Alben, die in Sound Citys entstanden sind mit Gold oder Platin ausgezeichnet worden. Die unverwechselbaren Trademarks des Sound City Sounds waren neben einem warmen, erdigen und wuchtigen Drumsound vor allem das  speziell angefertigten analoge Neve&#45;Soundboard 8078, wie viele Experten befanden, ein Rolls Royce unter den Konsolen. 
Dave Grohl erwarb das legendäre Soundboard für sein eigenes  Studio 606 und lädt einige der alten Rocklegenden zur gemeinsamen Aufnahmesession, auch das zeigt die Doku „Sound City“ und ist auf dem Album „Sound City &#45;Real to Reel“, quasi dem Soundtrack zum Film festgehalten. Eine Hommage an eine legendären Ort der Rockgeschichte und ein Plädoyer dafür, selbst wieder Musik zu machen, statt vor dem Computer zu hocken.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2013-03-20T12:52:29+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Unsere Berlinale&#45;Bilanz, Teil 1.</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/berlinale_2013_die_1/</link>
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      <description>In den Hauptprogrammen ist die Zahl der Musikfilme zurückgegangen (dafür gab es ein größeres Angebot auf dem European Film Market; dazu die Tage mehr). Die Panorama&#45;Sektion zeigte den Konzertfilm SING ME THE SONGS THAT SAY I LOVE YOU &#45; A CONCERT FOR KATE McGARRIGLE. Wer? McGarrigle ist die Mutter von Rufus und Martha Wainright. Vor allem Rufus hat sich ja einen Namen machen können als Bindeglied zwischen Hippie&#45; und Neo&#45;Folk&#45;Generation. Rufus&#39; und Marthas Vater Loudon Wainwright III gehört zu den Stars der New Yorker Folkszene ab Ende der 60er. Dass seine kanadische Frau hochverehrte Sängerin und Komponistin im selben Milieu war, erkennt man am line up dieses Tribute&#45;Konzerts. Rufus und Marhta (u. ein paar andere im Hintergrund) organisierten es nach dem Krebstod ihrer Mutter und mit ihnen agieren unter anderem Emmylou Harris und Nora Jones auf der Bühne. Wim Wenders steht prominent im Abspann als Executive Producer. Regisseurin Lian Lundson gibt ihn als ihren großen Mentor an. Sie hat einen Film gemacht, der den Spagat schafft zwischen Sentimentalität und Leichtigkeit. Druck auf der Kehle presst so manche Stimme in den Kopf und so manche Träne auf die Netzhaut. Der Tod der Mutter, dieser schlimme Verlust, wird beantwortet mit einer Feier des Lebens und der Musik, der Musik von Kate McGarrigle, einer schönen, zwischen Blues, Country und anderen Verweisen auf Old Europe stilsicher sich bewegender Musik mit klugen, witzigen, persönlichen Lyrics. Die Filmaufnahmen bleiben auf den Gesang konzentriert, zwischen die Songs sind Statements und Archivbilder geschnitten. Natürlich gerät der Film dabei zu lang (fast zwei Stunden), aber so ist das eben, wenn Kinder ihren Eltern Gerechtigkeit widerfahren lassen wollen... Apropos: Loudon ist nicht mit von der Partie, er taucht nur hier und da und immer nur sehr kurz als Kinderfesthalter in körnigen Schwarzweiß&#45;Bildern längst vergangener Tage auf.</description>
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      <dc:date>2013-02-20T16:55:13+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT 
Gewinner des ARTE&#45;Preises in Duisburg</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/das_wort_hund_schoch_preistraeger_in_duisburg/</link>
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      <description>Bernd Schoch hat mit seinem Film 
ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT 
über das Alexander von Schlippenbach&#45;Trio 
&#45; s. UNERHÖRT!&#45;Blogeintrag vom 7.11.2011 &#45; 
den ARTE&#45;Dokumentarfilmpreis 
der 35. Dokumentarfilmwoche in Duisburg gewonnen 
(Begründung der Jury hier: http://www.duisburger&#45;filmwoche.de/festival11/preistraeger.html).
 
Die Ehrung bringt dem Regisseur neben 6.000 EUR eine Ausstrahlung seines Films auf ARTE, dem Sender, der im deutschsprachigen Raum immer noch mit Abstand am meisten für den Musikfilm tut.

UNERHÖRT! gratuliert!</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-11-16T06:37:14+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>INNÍ &#45; der neue Konzertfilm von Sigur Rós &#45; NORDWIND Festival auf Kampnagel</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/nordwind_festival_kampnagel_inni/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/nordwind_festival_kampnagel_inni/</guid>
      <description>NORDWIND ist das größte Festival für Tanz, Theater und Musik aus
Skandinavien und dem Baltikum und läuft vom 6. bis 16. Dezember 2011 auf
Kampnagel, Hamburg.

Im Rahmen des Festivals finden neben zahlreichen Konzerten, Tanz&#45; und Theateraufführungen auch zwei rare Vorführungen des neuen und sehr besonderen Konzertfilms INNÍ von Sigur Rós statt. 

Kampnagel sei dank, sind wir in der glücklichen Lage, 2 x 2 Festivalpässe für das gesamte NORDWIND Festival an UNERHÖRT! Fans verlosen zu können.
Um bei der Verlosung mitzumachen, schickt uns bitte bis spätestens

19. November 2011, 18 Uhr

eine Email mit Eurem vollständigen Namen und dem Betreff &quot;NORDWIND&quot; an christine@unerhoert&#45;filmfest.de

Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

INNÍ ist ein Konzertfilm der Isländischen Band Sigur Rós, der das Live&#45;Konzert mit den Mitteln des Kinos intensiviert. Der kanadische Regisseur Vincent Morisset, bekannt auch durch das Arcade Fire&#45;Video zu »Neon Bible«, hat dafür ein Konzert der Isländer mit zahlreichen Handkameras auf der Bühne aufgezeichnet. Die intimen Kamerablicke wurden anschließend durch analoges Umkopieren abstrahiert &#45; und intensiviert: INNÍ vermittelt das beinahe klaustrophobische Gefühl, mit der Band in einem Raum zu sein und lenkt den Blick in hypnotischen Bildern in die Musik selbst. 

Nach dem 2007er Sigur Rós&#45;Film »Heima«, der die Band im isländischen Natur&#45;Panorama zeigte, verbindet sich in INNÍ die Rausch&#45;Erfahrung des Kinos mit der eines Live&#45;Konzerts zu einem ekstatischen Kinoereignis. Nach der Premiere im September 2011 bei der Biennale in Venedig veröffentlicht die Band INNÍ nun mit einem Live&#45;Album und zeigt den Film mit Surround&#45;Sound in wenigen ausgewählten Kinos und auf Festivals.



INNÍ 
Sigur Rós, Island, Vincent Morisset, Kanada
75 min.
10.12.11, 21.30 Uhr und 12.12.11, 20 Uhr
Alabama Kino auf Kampnagel</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-14T15:29:08+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Spoiler&#45;Alert: 
Bernd Schochs 
ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT 
hat Premiere in Duisburg</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/das_wort_hund_schoch_in_duisburg/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/das_wort_hund_schoch_in_duisburg/</guid>
      <description>35. Duisburger Filmwoche
10.11.2011
22:30
filmforum Duisburg

Bernd Schoch, künstlerischer Mitarbeiter am Studienschwerpunkt Film der HfBK und Regisseur von SLIDE GUITAR RIDE über das One&#45;man&#45;Brachial&#45;Blues&#45;Faktotum Bob Log III (zu sehen gewesen bei UNERHÖRT! 2009), hat Premiere in Duisburg.

Die Prestige&#45;trächtige Duisburger Filmwoche geht zwischen 7. und 13. November 2011 in ihr 35. Jahr und bringt für das Feld der Dokumentarfilmproduktion aus dem deutschsprachigen Raum mal wieder etablierte Namen (heuer: Farocki, Karmakar, Mikesch, Geyerhalter, Glawogger, Heise, Adolph, Specogna, Hübner/Voss, Imbach, Burger und Beckermann) mit jungen Filmemachern in einem diversen Programm zusammen &#45; ein tolles Festival mit hoher Diskussionskultur (s. auch: www.protokult.de), und das für schlappe
25,&#45; EUR Akkreditierungskosten!

Duisburg stellt traditionell hohe Ansprüche an die formalen Aspekte filmischer Arbeit. Ein Film, der hier gezeigt werden will, darf nicht lediglich Behälter für inhaltliche Recherche sein, zumindest das Bemühen um eine Auseinandersetzung mit seinen spezifischen Produktionsmitteln muss erkennbar sein, denn: Echte Durchdringung welchen Gegenstands auch immer erreicht nur, wer ein Bewusstsein von den Möglichkeiten der genutzten Darstellungstechnik entwickelt und dieses Bewusstsein dann auch im konkreten Werk Ausdruck finden lässt.
Für diese Haltung zum Dokumentarfilm liefert Bernd Schoch mit ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT ein an Klarheit kaum zu überbietendes Anschauungsobjekt. Wer sich das Vergnügen der eigenen Entdeckung bewahren möchte, hört hier einfach auf zu lesen...

Den Freejazz des Alexander von Schlippenbach&#45;Trios filmen &#45; an der Aufgabe kann man sich schon mal überheben. Schochs Lösungsvorschlag ist ein ebenso schlichtes wie kompromisslos umgesetztes Konzept. Die 48 Minuten seines Films geben vier Stücke zu hören und zu sehen, vier Stücke von vier Auftritten aus vier aufeinanderfolgenden Jahren, live aufgenommen am immergleichen Veranstaltungsort &#45; eine Art Ritual. Jedes Jahr bekommt seine ungeschnittene Einstellung: 2007 rahmt die Hände von Schlagzeuger Paul Lovens; 2008 beobachtet das Saxophonspiel Evan Parkers, vor allem sein im Rhythmus der Zirkularatmung an&#45; und abschwellendes Gesicht; 2009 wandert von den Pianistenhänden Schlippenbachs zu seinem Mund und zurück. Die vierte und jüngste Sequenz verbindet alle drei Musiker in einer langgezogenen Bewegung, die Kamera bleibt auf dieselben musizierenden Körperpartien gerichtet, nur die Reihenfolge der drei Vorjahre wird umgedreht: Klavier. Saxophon. Schlagzeug.

Dann gleitet die Aufmerksamkeit zurück zum Saxophon und plötzlich, mitten im letzten Stück, legen sich das Schwarzweiß und die grobe Zeilentextur alter TV&#45;Bilder mit drei deutlich verjüngten Herren über die fortlaufende Musik. In der Gestik und Zeitökonomie ganz früheres Kultur&#45;Fernsehen &#45; noch stolz auf die Handhabung der Technik und schon verschreckt durch die Fiktion vom ungeduldigen Zuschauer &#45;, wird über die Hände des Drummers auf die Blähbacken des Saxophonisten, schließlich auf die Hände des Pianisten und von dort auf dessen Kopf geschwenkt. 
Das Fragment fließt kurz durch den Film, schnell ist man wieder zurück in der Farbe von 2010, im vierten Stück, das im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern nicht abrupt verlassen wird, sondern ausklingen darf. Ein letzter Schweißtropfen stürzt durch&#39;s Gegenlicht, ein flüchtiges Lächeln am Kinn, dann ein harter Schnitt auch hier, der finale.

Doch dieser Zeitpunkt ist vorerst noch nicht gekommen. Bis dahin breitet sich schleichend Begreifen aus: Mit der Einlegearbeit des Archivmaterials hat man gerade den Grundriss des noch laufenden Films gesehen! Indem Schoch diese 1970er&#45;Bildregie&#45;Blickführung in seinen Film integriert, schafft er nicht nur eine historische, sondern auch eine ästhetische Referenz. Er kritisiert in die Jahre gekommene Abbildungsmuster, allerdings nicht durch wütendes Alles&#45;ganz&#45;anders&#45;Machen, sondern durch Verfahrensverbesserung, durch Feststellen des alten Blicks, durch seine Dehnung in der Zeit, durch Konzentration und Insistieren und Innehalten. So destilliert der neue Film aus der angespielten Vorleistung seinen eigenen formalen Aufbau.
Ein wenig lässt er sich auch hypnotisieren vom Geschehen in seinen engen Ausschnitten, vom Tanz der Formen zu einem Klang, der sein Enstehen den Bewegungen eben dieser Formen zu verdanken hat. Ein wenig könnte einem schwindelig werden im Loop dieser Rückkoppelung zwischen Musik&#45; und Filmmachern. Karussell im Kopf, Ahnung von anderen Zuständen.

Die vier Stücke in ABER DAS WORT HUND BELLT JA NICHT sind durch vier minimalistisch&#45;lyrische Bildpassagen voneinander getrennt. Es fällt Schnee. Grau&#45;weiße Landschaft rauscht vorbei. Krähen schwärmen. (Das letzte Album des Trios von 2006 trägt den Titel &quot;Winterreise&quot;.) Eine monochrome Kinderzeichnung wird gegen die Leserichtung abgetastet, diesmal: Saxophonist, Schlagzeuger, Pianist.
Zu drei dieser vier Stimmungen teilen die Musiker jeder für sich mehr oder weniger lose Gedanken zu ihrem gemeinsamen Schaffen mit (Sprechreihenfolge: Parker/ts, Lovens/dr, von Schlippenbach/p). Im Off. Keine talking heads, keine Anekdoten und ganz sicher keine Erklärungen; eher Beschreibungen von Strukturen.
Nach Erklärungsansätzen kann man natürlich im Netz fahnden und dann dort z.B. sowas finden (es geht irgendwie um künstliche Intelligenz...):
&quot;Die Beschreibung hat selbst natürlich ganz andere Eigenschaften als das Beschriebene. Das Wort &#39;Hund&#39; bellt nicht, der Satz &#39;Ich falle herunter&#39; fällt nicht. Beschreibung und Beschriebenes befinden sich auf verschiedenen Ebenen.&quot;

Wenige Musikfilme haben den Unterschied so gut verstanden wie dieser.

Nach Vorführung und anschließender Diskussion, so gegen Mitternacht, spielt Alexander von Schlippenbach ein Solo&#45;Konzert.

Mehr zu Bernd Schoch: www.berndschoch.de (dort auch ein schöner Trailer zum Film)

Mehr zu Alexander von Schlippenbach: www.avschlippenbach.com</description>
      <dc:subject>Musicfilms</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-07T21:40:50+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Schallplatten&#45;Leidenschaft: Doku &quot;Vinylmania: when life runs at 33 revolutions per minute&quot; &#45; Crowdfunding&#45;Kampagne für DVD&#45;Release</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/vinylmania_when_life_runs_at_33_revolutions_per_minute/</link>
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      <description>Calling all vinyl fans to support the DVD release of documentary ‘Vinylmania’, celebrating the love of vinyl records!



Be part of the film, support our Kickstarter campaign to fund the international release of VINYLMANIA on a special edition double DVD!

The DVD will feature a cover sleeve designed by Winston Smith (the renowned American artist and record sleeve designer of Dead Kennedys and Green Day among others). There are some super rewards up for grabs including a very unique limited edition 7&quot; and tickets to our International premiere at the Göteborg Film Festival 2012!

Deadline for reaching the funding goal of $33,000 will be 10th November 2011. All or nothing at all...For details please visit our page at 
http://www.kickstarter.com/projects/edwinstepp/vinylmania&#45;when&#45;life&#45;runs&#45;at&#45;33&#45;revolutions&#45;per&#45;mi</description>
      <dc:subject>Crowdfunding</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-03T18:45:33+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>1000 ROBOTA in UTOPIA LTD. &#45; letzte Chance für Hamburg!</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/utopia_ltd/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/utopia_ltd/</guid>
      <description>UNERHÖRT! empfiehlt:

7.11.2011, 20 Uhr, im ABATON:

UTOPIA LTD.
90&#45;minütiger Dokumentarfilm von Sandra Trostel 
über und mit 
1000 ROBOTA

Kurzer Blick in den Rückspiegel:
Im Frühling 2011 hätte UNERHÖRT! &#45; als Teil der Hamburger Dokumentarfilmwoche &#45; ja sehr gerne Sandra Trostels UTOPIA LTD. gezeigt. Die abendfüllende Dokumentation begleitet die lokalen Helden 1000 ROBOTA ein knappes Jahr lang &#45; wie gemalt für UNERHÖRT! Sowohl die Regisseurin als auch der Verleih waren mit einer einmaligen Projektion einverstanden. Allein: die Sache kam nicht zustande, weil ein anderer lokaler Held kinowirtschaftliche Muskelspiele aufzuführen sich bemüßigt fühlte. Mit dieser Bemerkung wollen wir unser Bedürfnis, von der ganzen Welt als nachtragend angesehen zu werden, ausgelebt haben und machen einen Haken dran. 
Für alle, die den Kinostart von UTOPIA LTD. verpasst haben, gibt es in Hamburg eine vorläufig letzte Chance, den Film zu sehen, und zwar am 7. November 2011 um 20 Uhr, natürlich im ABATON. 
Hier nochmal die offizielle Beschreibung:

&quot;Die drei Teenager Anton, Jonas und Basti sind die Band 1000 ROBOTA. 
Sie haben viel vor: „Wir wollen Entstehung verursachen und nicht erinnern“, und sie wollen ihre Ideale leben. In einer von ökonomischem Druck geprägten Gesellschaft stellen 1000 ROBOTA sich selbst und andere infrage. Sie wollen sich nicht einfügen lassen in das, was von ihnen erwartet wird. In einer von Überangeboten überfluteten Welt streben sie nach Wertigkeit und wollen sich mit anderen in einer neuen Jugendkultur zusammenschließen.
Doch bald treten erste Schwierigkeiten auf: Die Plattenaufnahmen gestalten sich schwieriger als erwartet. Es kommt zum Streit mit dem Label über das Klangbild und dessen Verkäuflichkeit. Obwohl die Presse voll ist von ihnen, ist ihre erste größere Tour nur mäßig besucht. Obwohl die Londoner In&#45;Crowd zu ihren Konzerten pilgert, reicht die Gage kaum für die Jugendherberge. Obwohl sie von Stefan Raab zum Bundesvision Song Contest eingeladen sind, sind die Verkaufszahlen der Platte nur mäßig.
Gebeutelt von den widrigen Umständen und der Kluft zwischen Alltag und Medienpräsentation wird ihr Enthusiasmus auf harte Proben gestellt. 
Während 1000 ROBOTA zwischen Schule und Konzerten pendeln, müssen sie sich darüber klar werden, dass es schwierig ist, den Erwartungen der Plattenfirma, ihrer Eltern und den eigenen Träumen gerecht zu werden. Sind ihre Ideale nur Nostalgie?
UTOPIA LTD. zeigt die gesellschaftlichen Bedingungen der Kunstproduktion in einer Zeit, in der die Allgegenwart der medial stilisierten Selbstinszenierung die subkulturellen Abgrenzungsstrategien des zwanzigsten Jahrhunderts weitgehend absorbiert hat.&quot;</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2011-10-31T08:36:46+00:00</dc:date>
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      <title>30.10.2011: KARP @ GOLEM</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/30.10.2011_karp_golem/</link>
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      <description>UNERHÖRT! empfiehlt:

30.10.2011, 20 Uhr, im GOLEM:

KILL ALL REDNECK PRICKS &#45; KARP LIVES! 1990 &#45; 1998

UNERHÖRT! hat sich immer auch für die Musik jenseits des Rampenlichts interessiert. Manchmal kann man die Dinge (zum Beispiel das Musikbusiness) eben viel besser verstehen, wenn man sich anschaut, was in der Breite passiert. Oder am Rande des Geschehens (zum Beispiel in der Provinz). Oder jenseits des Rampenlichts in der Provinz in länger zurückliegender Vergangenheit.
Der Film &quot;Kill All Redneck Pricks: KARP LIVES! 1990 &#45; 1998&quot; über die Band KARP scheint mal wieder genau so eine Perspektive zu bieten. Ich sage &quot;scheint&quot;, weil ich bisher nur knappe fünf Minuten Ausschnitte daraus gesehen habe (Ihr könnt das auch, und zwar hier: http://karplives.com/watch). Rampenlicht? Eher nicht, obwohl das Trio aus Kindheitsfreunden einige berühmte Unterstützer hat (zum Beispiel die Melvins, zum Beispiel Bikini Kill &#45; die anderen Berühmten, die der Pressetext aufzählt, sagen mir schon nichts mehr...). Provinz? Sicher: Tumwater, Washington State. Aktualität? Die Band hat sich bereits 1998 aufgelöst, 2003 starb ihr ehemaliger Drummer bei einem Bootsunfall &#45; das ist zwar traurig, aber abseits der gewöhnlichen Rock&#39;n&#39;Roll&#45;Tragödien auch das.
Was sich andeutet, ist ein ehrlicher, unaufgeregter und trotzdem präziser Rückblick über die Bedingungen von harter Gitarrenmusik nach Punk; was sich andeutet, sind Geschichten von persönlichen Entwicklungen. Einordnungen durch Underground&#45;Celebreties sind da nur Ausschmückung, nicht unsympathisch, aber auch nicht weiter wichtig.
Vor allem aber: KARPs Rock rockt. Er brettert, ist laut, energisch und konsequent &#45; und er produziert keine Künstlerposen, höchstens Zitate von Künstlerposen, lässige Parodien. Aber nie wird die Herstellung dieser Parodie auch nur annähernd zur Hauptsache.
Den vollständigen Pressetext gibt&#39;s auf der GOLEM&#45;Seite (http://golem.kr/?p=863).
Dort steht auch zu lesen, dass William Badgley, der Regisseur des Films, persönlich anwesend sein wird. Das klingt ganz nach einem Musikfilm&#45;Abend nach UNERHÖRT!&#45;Geschmack!
Viel Spaß dabei wünscht Stefan von UNERHÖRT!</description>
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      <dc:date>2011-10-26T09:45:07+00:00</dc:date>
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