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    <title>UNERHÖRT Filmfestival</title>
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    <dc:language>en</dc:language>
    <dc:creator>christine@unerhoert-filmfest.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-28T19:22:49+00:00</dc:date>
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      <title>ICH, RINGO UND DAS TOR ZUR WELT &#45; ein Fernsehspiel über Horst Königstein</title>
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      <description>Zum 1. August d.J verlässt der Redakteur, Autor und Regisseur Horst Königstein den NDR nach 40 Jahren. 

Der NDR schreibt in seiner Pressemitteilung: &quot;Horst Königstein, NDR Redakteur für Sonderprojekte im Programmbereich Fiktion &amp; Unterhaltung, geht zum 1. August mit Vollendung seines 65. Lebensjahres in den Ruhestand. &quot;Horst Königstein hat als Redakteur, Autor und Regisseur die Entwicklung des Dokumentar&#45; und Fernsehfilms in Deutschland deutlich beeinflusst&quot;, so NDR Intendant Lutz Marmor. &quot;Das Werk, das er in 40 Jahren geschaffen hat, besticht durch Vielfalt, Qualität, Lebendigkeit und Innovation. Seine Filme sind Herausforderung und Maßstab zugleich &#45; bis in die Gegenwart. Gemeinsam mit Heinrich Breloer hat er zudem ein neues wegweisendes Genre entwickelt &#45; das Doku&#45;Drama. Ich danke Horst Königstein herzlich für seinen jahrzehntelangen großen Einsatz für den NDR und für seinen Mut, immer Neues zu wagen!&quot;&quot;.

Auch für Musikfilme hat sich Horst Königstein immer sehr engagiert und auch eigene Produktionen vorgelegt, wie z.B. seinen ersten Kinofilm &quot;Hard Days, Hard Nights&quot; von 1989 über die Erfolgsgeschichte einer Band aus Liverpool, die in den 60er Jahren auf der Reeperbahn Erfolge feiert. In den Hauptrollen: Al Corley, Rita Tushingham und Wigald Boning.

Am Sonnabend, den 31.7. um 23 uhr zeigt der NRD im Rahmen einer Horst Königstein gewidmeten Themennacht das Fernsehspiel &quot;ICH, RINGO UND DAS TOR ZUR WELT&quot; (D 2010) von Jan Bonny und Oliver Schwabe.

Der folgende Text wurde uns freundlicherweise von Regisseur Oliver Schwabe zur Verfügung gestellt:

ICH, RINGO UND DAS TOR ZUR WELT erzählt von der Arbeit Horst Königsteins als Filmemacher, Autor und Redakteur. Der Film beruht auf Interviews mit Horst Königstein. Einiges ist frei erfunden. Wahr ist, dass er eine ähnliche Nase wie Ringo Starr hat und sich schon immer mit ihm verglich. Die Frage des Reporters nach der Ähnlichkeit setzt eine Rückschau in Gang.

Der Film gibt eine Übersicht unterschiedlichster Produktionen aus Redaktionen des NWDR, Radio Bremens, von NDR und WDR der letzten 40 Jahre und erzählt insofern mehr als eine persönliche Schaffensgeschichte &#45;  in ungewöhnlicher und unterhaltsamer Weise. Es entsteht eine Komposition von Zitaten des filmischen Werks ergänzt um Interviewebenen. Arbeiten mit Curt Bois, Annette Humpe, Dennis Hopper, Udo Lindenberg, Rod Stewart, Pete Townshend, Ringo Starr, Frank Zappa sind in Ausschnitten wieder zu sehen – aber auch Dokudramen als geschichtliche Rückkopplungen und Untersuchungen „öffentlicher“ Personen wie zum Beispiel Inge Meysel, Veit Harlan, Birgit Breuel und die Manns im Kontext ihrer Wirkung und medialer Rückwirkung. Dabei  sind wiederkehrende Themen Starkult und Starexistenz. Was heißt es, was bedeutet es, prominent zu sein? Seine Suche nach dem Menschen hinter der Maske, das Interesse an der Eitelkeit aller Beteiligten.

Diese Sequenzen werden mit einer Gegenwartsebene – H. Königstein heute, gespielt von Matthias Brandt, und H. Königstein in den fabulierten 70&#45;er Jahren, gespielt von Tom Schilling – montiert: Öffentliches Nachdenken über die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums Fernsehen als allgegenwärtige, omnipotente Erinnerungsmaschine. Eine gesellschaftliche Kraft – mit der immer wieder überraschenden Chance zum Diskurs, zur Vergegenwärtigung. Horst Königstein schwärmte schon als Kind für die Zauberkiste, diesen Rummelplatz des Lebens, er steht im Bann dieses Mediums der Intimität und des „Blicks in die Welt“; Fernsehen reicht überall hin, auf der Stelle und sofort, und es überspringt im Idealfall die Millionen&#45;Schranke. Er formuliert: „Das Programm ist Zumutung und Arbeit“.

Zu Wort kommen auch Wegbegleiter, Partner, Kritiker: Alfred Biolek, Wigald Boning, Heinrich Breloer, Martina Gedeck, Annette Humpe, Dietrich Kuhlbrodt, Udo Lindenberg und Ulrich Spies.

Von 1968 bis 2010 verantwortete Horst Königstein in unterschiedlichen Funktionen eine Vielzahl von Sendungen, Filmen und Fernsehstücken. In den letzten Jahren hat Krankheit Horst Königstein das Arbeiten sehr erschwert. Leider war es ihm nicht möglich, unmittelbar an diesem Film mitzuwirken. Bis heute lebt er in Hamburg &#45; Winterhude.

Es spielen: MATTHIAS BRANDT, TOM SCHILLING, Wotan Wilke Möhring, Guntram Brattia, Till Butterbach, Alice Flotron, Loni von Friedl, Torben Liebrecht, Olaf Rauschenbach, Nic Romm, Wolf Dietrich Sprenger, Max Timm, Gisela Trowe. 

Redaktion: Bernd&#45;Michael Fincke (NDR) /   Barbara Buhl (WDR)

Die Beschreibung des Fernsehspiels zum Download:Ich_Ringo_und_das_Tor_zur_Welt51_(2).pdf

Website von Oliver Schwabe

(Photo: Horst Königstein &#45; ARD)</description>
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      <dc:date>2010-07-28T19:22:49+00:00</dc:date>
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      <title>THE CHOSEN ONES &#45; Jüdische Rapper und singende Rabbis in New York
Ein Film von Wendla Nölle</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/the_chosen_ones/</link>
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      <description>Nicht verpassen: Am Sonntag lief Wendla Nölles großartiger Debütfilm, den wir 2008 beim UNERHÖRT! Musikfilmfestival gezeigt haben, auf ARTE (Wiederholung am 29.7. 01.40 Uhr). Für alle die den Film verpasst haben: Man kann ihn noch einige Tage online auf arte+7 sehen: 

arte +7 

Jeremiah Lockwood sitzt in der U&#45;Bahnstation des New Yorker Times Square und singt aus tiefster Seele. Menschen ziehen an ihm vorbei, mit Blick auf die Uhr, denn New Yorker haben für gewöhnlich wenig Zeit. Und doch &#45; sie haben ihn bestimmt gehört, denn seine Musik ist einzigartig. 

Wendla Nölle hat genau hingehört und hingesehen: Ihr Film The Chosen Ones (Jüdische Rapper und singende Rabbis in New York) stellt auf sehr persönliche Weise die junge jüdische Musikszene in der pulsierenden Metropole vor und zeigt, wie diese Tradition und Moderne miteinander verbindet. Religion mit Beat unterlegt, mitreißend, humorvoll, nachdenklich und berührend.

In einem gekonnten Wechsel von Musikauftritten und Interviews findet die Regisseurin Antworten auf Fragen wie: „Was bedeutet ihr jüdischer Glaube für die Musiker?“, „Was heißt es, Amerikaner und Jude zu sein oder schwarz und jüdisch?“.

Die Porträts der einzelnen Künstler geben dem Zuschauer nicht nur einen direkten Einblick in einen bemerkenswerten Aspekt heutiger jüdischer Kultur, sondern regen zum Nachdenken an und lassen verstaubte Klischees über altmodische und moralisierende religiöse Musik weit hinter sich zurück. Der Glaube findet sich bei den jungen Künstlern mitten im Alltag wieder, mitten in ihrer Musik, die mit Klezmer rein gar nichts zu tun hat.



Da gibt es die jüdische Boyband Blue Fringe, die traditionelle jüdische Lieder mit Rockklängen à la Dave Matthews Band neu interpretiert; einen orthodox&#45;jüdischen schwarzen Rapper namens Y&#45;Love, der auch mal auf aramäisch über jüdische Gebote und die Kabbala singt; Rav Shmuel, einen Gitarre spielenden Rabbiner, der schon viele CDs mit seiner musikalischen Interpretation von jüdischen Gebeten und Liedern verkauft hat. 

Nicht zu vergessen auch Balkan Beat Box, die weltweit bekannte israelische Band, deren Konzerte die Energie eines mediterranen Dorffestes verbreiten, die die Musik ihrer Vorfahren mit elektronischen Beats mischen und dabei den Frieden im Nahen Osten proklamieren. 



Der Zuschauer begibt sich mit auf die Reise in ein New York, das ihm unbekannt sein dürfte: Gemeinsam mit der Filmemacherin entdeckt er die jüdischen Viertel, in denen man meint, den Geruch eines anderen Jahrhunderts wahrzunehmen. Sie führt ihn durch kleine Nebenstraßen, in Cafes, Musikstudios, eine Synagoge und sogar auf die Dächer der Stadt. 

Der Film besticht nicht nur durch tolle Musik, wunderschöne Bilder und beeindruckende Persönlichkeiten, sondern ist auch eine Liebeserklärung an New York.  
 
The Chosen Ones ist Wendla Nölles Debütfilm. Die junge Regisseurin studierte in Hamburg, wo sie unter anderem Schülerin von bekannten deutschen Filmemachern wie Wim Wenders und Fatih Akin war.


„The Chosen Ones is a study in microcosm of a generation coming of age, as diverse artists grapple with how to combine their beliefs, cultural backgrounds and individual voices into an expression of who they are.“ (San Francisco Jewish Film Festival)

The Chosen Ones
Laufzeit: 		60 min
DV&#45;PAL     		16:9
Originalsprache: 	Englisch

Auszeichnungen:
&#45; Preis für den besten Film in der Sektion „Music and Musicians” auf dem Dokumentarfilmfestival in Mailand 2007.
&#45; Nominiert für den „Babelsberger Medienpreis 2008” / bester Absolventenfilm im Bereich Dokumentarfilm
&#45; Preis für den besten Debütfilm auf dem „Cine Days M –Internationales Musik Film Festival” 2008 in Skopje, Mazedonien.

Kontakt:
Wendla Nölle
Phone: +49.176.21690802
E&#45;Mail: film@wendla.de
Website von Wendla Nölle und The Chosen Ones

(Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung der Regisseurin)</description>
      <dc:subject>Festivalfilms</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-23T18:46:23+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>&quot;People get ready, time to rocksteady!&quot; Hamburger Kinopremiere von ROCKSTEADY &#45; THE ROOTS OF REGGAE am 14. Juli</title>
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      <description>Endlich kommt die wunderbare Musikdokumentation &quot;Rocksteady &#45; The Roots of Reggae&quot; ins Kino! Auf dem letzten UNERHÖRT! Musikfilmfestival im Dezember 2009 gehörte sie zu den Highlights und Publikumslieblingen. 

Im Hamburger Abaton&#45;Kino läuft der Film ab 29. Juli; bereits am 14. Juli findet die Premiere statt, bei der Regisseur und Reggae&#45;Experte Stascha Bader zu Gast ist.

Im Folgenden eine kurze Einführung aus dem Abaton&#45;Programm:

&quot;Der erste Kinofilm von Stascha Bader ist eine farbenfrohe und clever konzipierte Liebeserklärung an einen traditionellen Musikstil Jamaikas, der für die Entwicklung des Reggae bahnbrechend war.

«People get ready, time to rocksteady», singt zu Beginn der charismatische Wilburn Theodore Cole mit seiner Band im Aufnahmestudio in einem Außenquartier der jamaikanischen Hauptstadt Kingston. 

Der 1945 geborene und besser unter seinem Künstlernamen «Stranger Cole» bekannte Sänger fungiert als musikalischer Leiter eines Projektes, das ein gutes Dutzend Musiker zusammenbringt, die sich teilweise seit mehr als vierzig Jahren nicht mehr gesehen haben und von denen einige in der Vergessenheit zu versinken drohten.



Gleichzeitig führt der vitale Reggae&#45;Pionier Cole als Erzähler durch eine musikalische Spurensuche, die in der Umbruchzeit des gerade unabhängig gewordenen Jamaica spielt. Hatten bis Mitte der 1960er Jahre die schnellen Rhythmen des Ska die Karibikinsel dominiert, so wurde laut der Legende ab 1966 wegen einer extremen Hitzewelle der Beat verlangsamt &#45; der Rocksteady war geboren.

«Rocksteady &#45; Roots of Reggae» ist eine sinnliche und farbenfrohe Reise durch ein musikalisches Universum, das allgemein nur wenig bekannt ist. Allerdings kann man als Laie nur staunen, wie viele weltbekannte Ohrwürmer («By the Rivers of Babylon» oder «Tide Is High») in jener Zeit entstanden, die dann viel später von anderen Bands gecovert und zu Welthits gemacht wurden. Quelle: cineman.de&quot;

14. Juli 2010, 20 Uhr, engl. OmU
Abaton Kino
Allende&#45;Platz 3/Ecke Grindelhof
20146 Hamburg
 
Telefonische Kartenreservierung unter:
Tel. 41 320 320
Sa+So ab 13.30 Uhr, Mo&#45;Fr ab 15.30 ... bis ca. 22.00 Uhr
oder auf Abaton Kino

Infos, Trailer und Musikbeispiele: Rocksteady &#45; The Roots of Reggae</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-13T10:37:25+00:00</dc:date>
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      <title>UNERHÖRT! Buttons</title>
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      <dc:date>2010-07-04T10:26:35+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Klaus Wildenhahn zum 80. &#45; Der Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn und Kameramann Rudolf Körösi geben Einblicke in ihre Arbeitsweise</title>
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      <description>Klaus Wildenhahn feierte am 19. Juni seinen 80. Geburtstag. Nachträglich gratulieren wir nochmals herzlich und erinnern aus diesem Anlass an einen der ganz besonderen Momente in unserer bisherigen Festival&#45;Geschichte:

Am 7. September 2008 wurde im Rahmen des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals im Hamburger Kino 3001 „498, Third Avenue“ von Klaus Wildenhahn gezeigt. Der Film handelt von der Probenarbeit der zeitgenössischen Tanztruppe von Merce Cunningham und war erstmals 1967 im deutschen Fernsehen zu sehen.

Nach der Vorführung kam es zu einem lebendigen Gespräch zwischen dem Filmemacher Klaus Wildenhahn und seinem Kameramann Rudolf Körösi einerseits und UNERHÖRT! Programmkoordinator Stefan Pethke sowie einem zahlreich erschienenen Publikum andererseits.

UH!: Kann man sich eine Sendung wie diese im heutigen Fernsehen vorstellen? 

WILDENHAHN: Jetzt stimmt man das allgemein bekannte Lied an, dass der Sender sich verändert hat. Ich bin ja auch schon länger draußen. Ich habe das große Glück gehabt, am Anfang mit Rudi (Rudolf Körösi; A.d.R.) und Herbert Selk zusammenzuarbeiten, die konnten das umsetzen, was mir so grob vorschwebte.

Und ich habe das wiederum von den Amerikanern: Was die machten, hat mich getroffen wie eine Erleuchtung. Das ist ja auch bekannt. Aber all das tritt jetzt zurück. Wirklich wichtig war, dass es zu der Zeit Abteilungsleiter, Hauptabteilungsleiter und Redakteure gab, die so etwas unterstützt haben. Jemand wie der Produzent Hans Jörg Pauli hat so etwas willkommen geheißen, das war unerhört, der hat Sendungen gehabt am Abend, das kann man gar nicht mehr beschreiben. Tja. 

Das war eine andere Generation &#45; und obwohl das nicht immer so deutlich hervortrat, war es aber untergründig vorhanden. Ich bin Jahrgang 30, gerade noch so am Flakhelfer vorbeigekommen. Aber solche Leute wie Paczensky, Kogon, Monk, die sind alle aus dem Krieg gekommen als junge Leute, und für die war es selbstverständlich, dass das irgendwie anders sein musste. Ich glaube, es ist ganz logisch, dass das heute nicht mehr so funktioniert.

KÖRÖSI: Man kann für einen Dokumentarfilm natürlich kein Treatment abliefern, denn dann ist man kein Dokumentarfilmer mehr. Das ist das Entscheidende. Ich kann nicht vorher sagen, was aus dem Film wird. Das kann Klaus nicht sagen, und das kann auch ich nicht sagen.

Wir sind einmal zu einem Film losgefahren, nach drei Tagen wieder zurückgekommen und haben dem Sender gesagt: „Nee, das wird nix.“ Ich glaube, das gibt’s jetzt heute gar nicht mehr, dass man wegfährt und dann sagt: „Das hätte keinen Sinn gemacht.“

Wir drehten ja auf Film und mussten uns also bescheiden: Das Filmmaterial wurde abgezählt geliefert, also konnten wir nicht einfach drauf los drehen. Um eine Geschichte weiterzuentwickeln, mussten wir uns erst einmal heranfühlen, das war bei diesem Film weniger der Fall als bei anderen Filmen, wo das dann in ganz verschiedene Richtungen gehen konnte: Was wollen wir mit der Situation, in der wir sind? Wollen wir diese Leute einfach weiter beobachten, oder wollen wir eine Idee formulieren?

Am Anfang musste man sagen: „Wir drehen auf alle Fälle!“ Und wir haben uns das auch so eingeteilt, dass Klaus sagte, wann gedreht wird bzw.: Er hat es nicht gesagt, sondern wir hatten Zeichen ausgemacht, so dass ich wusste: „Jetzt will er es gedreht haben.“ Klaus hatte eine schöne Taschenuhr, und wenn er mit der spielte, war die Situation interessant und ich drehte. Was ich drehte, war dann wieder mein Problem, denn er konnte mir ja nicht sagen: „Jetzt gehst du da hin und hier machst du einen Kopf.“

Vielmehr musste man selber das Gefühl haben dafür, was im Moment wichtig ist und was für den Film wichtig ist. Und später spürte man dann unmittelbar beim Drehen: „Das ist jetzt wichtig! Jetzt wird’s interessant!“ Wir haben auch nie aufgehört, à la: „Jetzt ist Schluss!“, oder so etwas. Man musste immer damit rechnen, auch beim allerletzten Mal, wenn sich alle schon umarmt hatten und gesagt haben: „Gute Nacht, schlaf gut!“, dass da vielleicht noch was kommt.

Andererseits musste man die Kamera auch mal weglegen, wenn man das Gefühl hat: Der erzählt uns jetzt etwas, worüber er am nächsten Tag entsetzt sein wird, dass er uns das erzählt hat. Dann haben wir wirklich ganz bewusst die Kamera weggelegt, damit dieser Mensch nicht das Gefühl bekommt, wir nutzen ihn völlig aus.

Das geht auch nicht, weil: Dann hat man’s verdorben. Wenn’s auch schön gewesen wäre, eine solche Szene zu haben, so wäre es doch ein Fehler gewesen für den Mann. 

Und es hat Spaß gemacht, und es war Arbeit, ja! Natürlich mussten wir uns mit der Norm auseinandersetzen, wie sie im Sender gerne gesehen wurde. Denn die Fernsehtechniker hätten am liebsten nur das Oszillogramm gesendet, wo alles richtig eingestellt ist. Das war denen eigentlich viel wichtiger als unser Bild: dass die technischen Daten stimmten. Die stimmen hier nicht immer, das gebe ich zu. 
 
UH!: Wie liefen die Vorabsprachen zwischen Regie und Kamera ab?

KÖRÖSI: Ich glaube, wir haben weniger Vorabsprachen als Nachabsprachen gehabt. Wir waren nach dem Dreh immer wie die Waidmänner, die gesagt haben: „Aha, was haben wir eigentlich heute erreicht? Was haben wir bekommen?“

Und da entstand dann auch: „Wo wollen wir weitergehen? Welche Person, welche Geschichte wird uns weiterhelfen?“ Ich muss auch sagen: Als Kameramann braucht man beim Drehen Augen, aber man braucht auch Ohren! Denn man muss zuhören. Es hat keinen Sinn, wenn man nicht zuhört und irgendetwas macht. Das muss zusammen passen.

Es ist ein Tonfilm. Und Bild und Ton gehören zusammen. Sonst funktioniert das nicht. Das ist hier auch meistens ungemischter Ton, das, was da war im Moment des Drehens. Auch das finde ich heute eine wichtige Geschichte, denn heute geht man ins Studio und sagt: „Daraus machen wir schon was.“

UH!: Die meisten Filmproduktionen eliminieren im Schnitt alles, was unfertig und nach Mühe aussieht. Der Film wird als perfektes Ergebnis präsentiert, als sei er ohne Aufwand entstanden. Hier verfolgen Sie selbst einen Arbeitsprozess &#45; zwei Monate Tanzproben &#45; und Sie lassen auch Ihre eigenen Arbeitsspuren im fertigen Film. Da ist das Verhältnis sehr stimmig.

WILDENHAHN: Ich hatte das Glück, Rudi gefunden zu haben, der mir ja damals, als ich noch bei der Polit&#45;Sendung Panorama arbeitete, einfach nur zugeteilt wurde. Als wir uns zum ersten Mal begegnet sind, morgens, vielleicht ein bisschen grimmig &#45; wie es so ist, wenn man immer wieder neue Leute trifft &#45;, da dachte der bestimmt: „Was ist das für ein Spinner?! Also gut, fahren wir los.“

Doch es hat sich dann sehr schnell diese Übereinstimmung ergeben. Rudi, der in Wien angefangen hat, hatte alles schon mal gemacht, hatte auch an der elektronischen Kamera schon Einiges ausprobiert, und er ist auch bei konventionellen Dreharbeiten ein ganz vorzüglicher Kameramann. Mir kam es immer so vor, dass der Schritt in dieses Cinema verité auch für ihn eine Befreiung war.

KÖRÖSI: Ja.

WILDENHAHN: Plötzlich konnte er auch zeigen, was er drauf hatte, konnte sich entfalten. Und das kam mir unheimlich entgegen, weil ich ja wusste: Bei dieser Sorte von Film verabredest du nicht die Einstellungen und all diesen Quatsch, du stellst auch nicht die Kamera aufs Stativ oder wie auch immer, sondern du arbeitest aus deinem Einfall und der Spontaneität heraus, folgst dem, was du ursprünglich geahnt hast, was der Faden sein könnte, und das hat dann auch funktioniert.

Wobei ich anschließen muss, dass Rudi eine ganze Menge ausfechten musste, damals, beim NDR, in der Abteilung Bild. Sämtliche andere Kameraleute waren anders erzogen und fassten sich immer sich an den Kopf. Die fanden die Produkte zwar auch sehr interessant, waren aber selber eher der Meinung: &quot;Stativ und Licht. Anders geht’s doch kaum.&quot; Und wir haben am Anfang immer gesagt: „Rudi hat Licht und Stativ zuhause gelassen.“, damit man das erst gar nicht alles gebrauchen konnte. Es wurde immer nur Tageslicht oder Nachtlicht oder das, was als Normallicht da war, verwendet.

Und Herbert ist das mit dem Ton genauso angegangen. Ich habe gewöhnlich das Mikro gehalten, und dann kamen diese geheimen Zeichen, die wir uns ausgeklüngelt hatten. In meiner Erinnerung haben Herbert und Rudi etwas gebastelt, so dass, wenn Rudi seine Kamera anstellte, der Ton automatisch mitlief. 

KÖRÖSI: Für die Leute war das Einschalten des Tonbandgeräts viel zu auffällig. Ich habe ja die Kamera immer so gehalten, als ob ich drehen würde, auch wenn ich nicht gedreht habe, auch wenn das eine Stunde so gehen musste. Bei unserer Arbeitsweise ist auch klar, dass man nicht, wenn es spannend wird, sagen konnte: „Alle mal warten, wir bauen die Kamera auf!“ Dann konnte man gleich wieder aufhören, da war schon alles wieder vorbei. Oder Klappen schlagen: Das wäre ja noch schöner gewesen! Auch das haben wir überhaupt nicht gemacht, da hatte die Cutterin am Schneidetisch viel Mühe, die Töne entsprechend anzulegen. Aber es wurde nicht geschimpft: „Was habt ihr uns denn da gebracht?! Da sind ja keine Klappen drauf!“, sondern das war selbstverständlich für alle Beteiligten.

Wir haben auch gesagt: „Je weniger wir sind, um so leichter können wir mit Leuten mitgehen.“ Wenn einer sagt: „Ich fahr’ jetzt schnell mit dem Taxi zu meiner Mutter, weil der geht’s nicht gut.“, dann können wir alle noch zu dritt ins Taxi hinten mit rein. Man muss mobil sein, ohne dass das große Umstände macht. Auf diese Weise war das möglich. 

Ich habe ja auch mit Filmkamera gedreht. Da hatte man natürlich drei Zusatz&#45;Kassetten dabei. Ich hatte mir eine Umhängetasche gemacht, die hat Klaus oft schleppen müssen, da waren Filmmaterial und eine leere Kassette drin. Die war so gemacht, dass ich die auch als Dunkelsack benutzen konnte, zum Filmwechseln. Wenn ich mal zwischendurch ein bisschen Zeit hatte, habe ich das vorbereitet, so dass ich immer Material hatte, wenn es spannend weiterging. Aber wir mussten vorsichtig sein, wenn es wirklich zum entscheidenden Punkt kam. 

WILDENHAHN: Eine Kassette bei einer 16mm&#45;Kamera, das waren ungefähr 10 Minuten Film. Drei geladene Kassetten bedeutete: Man hatte eine halbe Stunde.  

KÖRÖSI: Wenn man das mit den heutigen Videokameras vergleicht... 

UH!: Bei den Tänzern geht es um starke modernistische, emanzipative Bewegungen &#45; Erklärungen verweigern etc. &#45; und das ist ja auch ein sehr bemerkenswertes Element Ihrer Filme. Sie haben eben selbst von Ihren Freiheitsgefühlen gesprochen. Kann man sagen, dass da eine gegenseitige Inspiration stattfindet? Sie gelten als sehr stark vom Jazz beeinflusst, wo die Improvisation und das Spontane auch eine große Rolle spielen. Anders gefragt: Inwiefern gibt es eine Übertragung dessen, was Sie an Prozessen beobachten, auf die eigene Arbeit, einen Rückkopplungseffekt auf den Film?

WILDENHAHN: Hier komme ich natürlich wieder ins Spinnen, was ich mir als alter Mann aber auch leisten kann...: Es ist klar, dass ich von Amerika stark beeinflusst worden bin, nach Ende des Krieges. Das ist ja nun oft gesagt worden. Ich war 14, AFN und so weiter, da war es für mich ganz klar, dass die Amis in irgendeiner Weise Vorbild waren. 

Und dann habe ich offensichtlich auch immer mit Instinkt die Leute herausgefunden und gefunden, die dem entgegenkamen, die ganze Bewegung des Direct Cinema, die ich Anfang der 60er Jahre in Mannheim kennenlernte, mit Leacock und Pennebaker und den Maysles&#45;Brüdern. Ich wusste sofort: Das ist es! 

Ich habe irgendwie gespürt: Damit konnte ich kleinkarierter, pedantischer, eingeschüchterter Deutscher eventuell über meinen Schatten springen, über die ganze Erziehung und  so weiter und so fort. Durch den Zufall, dass man uns bei der Musikredaktion auf John Cage ansetzte, lernte ich dann die Cunningham&#45;Truppe kennen.

Möglicherweise hat mich das Bild eines anderen Amerika interessiert, das sage ich heute; ob es mir damals so bewusst war, weiß ich nicht, aber ich bin einfach diesem Instinkt gefolgt. Also: Cage war eine Auftragsarbeit, dann lernten wir Cunningham kennen, und dann bin ich zu Pauli gegangen und habe gesagt: „Ich würde gern einen Film über die Truppe machen und vorher, auch in den USA, den Film über Jimmy Smith.“ Der Zusammenhang besteht sicherlich darin, dass ich in irgendeiner Form vom besseren Amerika beeinflusst worden bin und das wahrscheinlich auch bis zum Schluss durchgehalten habe. Lassen wir es erst mal dabei.

KÖRÖSI: Dass die Leute uns viel erzählten, auch privat, lag daran, dass sie merkten, dass wir auch arbeiteten. Dass wir nicht ankamen, à la: „Was wollen wir denn mal heute machen?“, sondern: Wir  sind genauso aufgestanden und dageblieben wie sie selbst. Dadurch waren wir wie Kollegen. Nicht gleich am ersten Tag, aber ab dem dritten oder vierten. 

UH!: Empfinden Sie eine Art Genugtuung, wenn Sie sehen, wie derzeit in Spielfilmen Kameramobilität als erzählerisches Element eingesetzt wird? Ist der Befreiungs&#45; und Bewegungsdrang, den Sie durchzusetzen mitgeholfen haben, in einer Gegend angekommen, die Sie interessant finden, im Kinoschaffen heute?

KÖRÖSI: Ich weiß es nicht. Denn selbst in den Urzeiten des Kinos hat man bestimmte Dinge so ähnlich gedreht. Das wird nicht jedes Jahr neu erfunden. 

UH!: Wie sehen Sie das beispielsweise mit dem Dogma&#45;Manifest?

WILDENHAHN: Oh mein Gott... Soweit ich weiß, vermeiden es diese Leute energisch zu erwähnen, dass ihre sogenannte Erfindung &#45; Arbeiten ohne Licht und mit den Laiendarstellern &#45; ganz klar von den Amis herkommt. Aber sie bekennen sich nicht dazu. Dabei war Leacock eine Zeit lang sogar Ausbilder in Kopenhagen, an der dortigen Filmschule. Ich selber habe von denen jedenfalls nie einen Ton darüber gehört, und das finde ich ein bisschen schäbig.
 
Ansonsten ist das, was Sie meinen und was wir versucht haben und was eine Zeit lang auch bei unserem eigenen Sender durchaus anerkannt wurde, vor allem Rudis Kameraarbeit &#45; all das ist total untergegangen. Die Ansätze, die möglicherweise im Entstehen begriffen waren, wurden von der Bürokratie begradigt und unterdrückt. Es wurde wieder alles mit dem Lineal ausgemessen, damit es so ist, wie es sein soll und damit wieder alles gerade abläuft. Von Erfolg kann ich, soweit ich das sehe, nicht sprechen. 

Weil ich gelegentlich an Schulen bin, finde ich ab und zu junge Kollegen, die begeistert sind und die das auch durchzusetzen versuchen. Da gibt es einige, die haben aber große Mühe, wenn sie damit ankommen. Dann stehen die ganzen Redakteure bei 3sat und den ganzen Kunstsendern da und schlagen die Hände über dem Kopf zusammen: „So nicht! Das muss alles wieder ordentlich gereiht sein.“ usw. Diese Spartensender finde ich sowieso Quatsch. Wir sind auch zu ganz normalen Sendezeiten im Ersten gelaufen... Also: Es geht zurück ins Dunkle. Ich sehe das sehr zurückhaltend.

Publikum: Es war ein befreiend anderer Umgang mit der Übersetzung zu bemerken.

KÖRÖSI: Ich fand das immer sehr schön, wenn die Übersetzung früher einsetzte als der eigentliche Redebeitrag, dass es nicht immer so stur als Untertitel gleich hingelegt wird. 

WILDENHAHN: Rudi hat das ja schon angesprochen: Für mich sind diese Stücke auch immer Hörstücke. Man darf nicht unterschätzen: Der O&#45;Ton kommt lediglich von einem Mikrophon, Ansteckmikros oder so etwas gab es nicht. Es ist ein Mikro, das versucht, den Ton so aufzunehmen, wie er ist &#45; und das ist auch nicht immer so ganz einfach.

KÖRÖSI: Der Ton wird wie eine Kamera geführt.

WILDENHAHN: Man kriegt so ein Gefühl für das Ganze, was da abläuft. Das Geräusch ist ja unheimlich gut, das ganze New York, das da durch’s Fenster reinkommt, das spielt ja eine Riesenrolle. Es ist ja keine Musik da, also sind die Geräusche die Musik. Oder wir haben diese Nebenfigur der kleinen schwarzen Klavierspielerin, die immer nur die Proben begleitet &#45; und plötzlich gleitet der so eine Melodie aus den Fingern &#45; wie schön das ist!

Es geht darum, dem zuzuhören und das verständlich zu machen. Am Anfang haben wir einige Filme in Amerika gedreht, mit Amerikanern, und deshalb habe ich immer gedacht: Man sollte auch die Sprache drinlassen, die englische Sprache, so wie sie ist, damit sie anzuhören ist, auch für die, die das nur ein bisschen verstehen. Deshalb kommt die Übersetzung immer ein bisschen früher oder ein bisschen später. Das ist auch so schön arhythmisch. Ich weiß nicht, warum. Ach, ist ja auch egal. 

Publikum: Man hätte auch mit Untertiteln arbeiten können. War das eine bewusste Entscheidung, darauf zu verzichten?

WILDENHAHN: Ich glaube schon, weiß es aber nicht mehr so genau. Vielleicht weil ich dachte: Meine eigene Stimme gehört dazu. Damit führe ich den Zuhörer auch, denn ich rede mit ihm. Das war auch so ein Gefühl: Ich rede auch mit dem, der den Film sieht und ihm zuhört.

Publikum: Die Autonomie des Tanzes, des Tons und der Kamera entsteht aus der Autonomie der einzelnen Elemente. Das war sehr spannend von der ersten bis zur letzten Minute.

WILDENHAHN: Danke.

KÖRÖSI: Ja, das war auch unser Gefühl, dass man so arbeiten muss. Ich weiß vorher auch nicht, was ich mache, wenn ich durch die Kamera schaue. Ich muss mich führen lassen. Ich gehe dann ganz groß auf die Tänzer, wo man mir schon vorgeworfen hat: „Man sieht ja gar nicht, wie die tanzen.“ Worauf ich antworte: „Ist ja auch nicht immer wichtig. Manchmal ist es interessanter zu sehen, was die für einen Gesichtsausdruck machen.“ Vielleicht kann man dann sehen, was die sich denken. Wenn die etwas tanzen müssen, was die gar nicht wollen, kann es sein, dass man das im Gesicht eher sieht als in den Beinen. Oder man entscheidet, nur die Beine zu zeigen. Es ist immer etwas Neues. In jeder Situation.

Publikum: Man sieht, der Film ist in seiner Zeit gedreht, aber gleichzeitig hat er etwas Zeitloses.

WILDENHAHN: Danke!


Wir danken unsererseits der Filmemacherin Quinka F. Stoehr für die großzügige Zurverfügungstellung des Transskripts dieses Publikumsgesprächs. Zu Zwecken der besseren Lesbarkeit ist der Text redigiert und leicht gekürzt worden.

Stoehrs filmisches Porträt über Wildenhahn „Ostende, 3 Uhr nachmittags &#45; Der Dokumentarist Klaus Wildenhahn“, am 15.6.2010 um 23:00 auf 3sat in einer 60&#45;Minuten&#45;Fassung ausgestrahlt, wird voraussichtlich in einer deutlich längeren Version Ende 2010 als DVD erscheinen. Genauere Informationen werden wir über Facebook, Twitter etc. mitteilen, sobald wir mehr sagen können.

Foto: Absolut Medien</description>
      <dc:subject>Filmmakers</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-01T10:38:40+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>UNERHÖRT! 2010 steht in den Startlöchern!
Festivaltermin: 2. &#45; 5. Dezember in Hamburg und Kooperationen mit Berlin Music Week und Reeperbahn Festival im September</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/unerhoert_2010/</link>
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      <description>Wir sind glücklich, Euch auch in diesem Jahr großartige Musikfilme präsentieren zu können! 

Wer sind wir, was machen wir, was treibt uns an? 

Mehr geile Musikfilme auf der großen Leinwand! Das ist seit 2006 das Motto einer Gruppe von Hamburger und Berliner Film&#45; und Musik&#45;Nerds, die ausserdem Spezialisten für Musikfilme sind. 

Dabei geht es immer um das gesellschaftliche Phänomen Musik in all seinen Facetten. In diesem Sinn umspannt der Musikfilm viele Filmgenres, so dass UNERHÖRT! neben Musikdokumentationen auch fiktionale Stoffe, Biopics, Konzertfilme, Musikvideos und Musicals zeigt.
 
Unser Anspruch ist es, großartige Musikfilme, die oftmals viel zu schnell aus dem Blickfeld verschwinden, im Kino zu zeigen. Der Fokus liegt dabei auf nationalen und internationalen Filmen jenseits des Mainstream und Nachwuchsproduktionen. 

Unsere Filmauswahl bietet Begegnungen mit LEGENDS, Filmen über große Namen, die es trotzdem zu selten auf die Leinwand schaffen. Aktuelle Produktionen, die wir als Premiere zeigen oder die z.B. nach Festivalpremiere nicht mehr im Kino gezeigt werden, präsentieren wir als SPOTLIGHTS. Und für diejenigen, die sich gerne überraschen lassen und das Ungewöhnliche lieben, öffnen wir die Kategorie BRIC&#45;A&#45;BRAC: eine Wundertüte an Filmen, die eine Mischung aus no&#45;budget, Nische, bizarr, unbekannt und manchmal undefinierbar sind, jedoch immer das UNERHÖRT! Siegel der Qualität verdienen. 



Unsere Hauptplattform ist das jährliche UNERHÖRT! Musikfilmfestival in Hamburg, das sich als Treffpunkt für Musik&#45; und Film&#45;Fans, Filmemacher, Musiker etc. aus Deutschland und der ganzen Welt versteht. Hier führen wir Gleichgesinnte zusammen und bieten neben den handverlesenen Filmen ein Forum für intensiven persönlichen Austausch. 

Da uns die Filmauswahl für das Festival aufgrund der Fülle überzeugender Filme regelmäßig schwer fällt, suchen wir ständig nach zusätzlichen Gelegenheiten, Musikfilm&#45;Highlights an eine Wand zu werfen. Neben eigenen Veranstaltungen wie UNERHÖRT! ON TOUR zeigen wir eine Auswahl unserer Filme auf Partner&#45;Filmfestivals, Musikfestivals sowie Branchenveranstaltungen.

Unsere Pläne für 2010

Zum Auftakt der UNERHÖRT! 2010 Aktivitäten kooperieren wir mit der Berlin Music Week, die vom 6. – 12. September stattfindet. Hier finden wir ein ideales Forum, einem Fachpublikum und unserer Berliner Fangemeinde eine Auswahl von Filmen zu präsentieren und Diskussionen über das Genre Musikfilm anzustoßen. Wie bereits im letzten Jahr bei UNERHÖRT! ON TOUR zeigen wir unsere Filme bei unseren bewährten Partnern EISZEIT Kino und fsk Kino.

Als Hamburger freuen wir uns natürlich besonders auf die nächste Kooperation mit dem Reeperbahn Festival, das sich mit großartigem Konzertprogramm sowie dem Reeperbahn Campus ständig wachsender Beliebtheit bei Fans und Fachpublikum erfreut. Ein perfekter Rahmen also, um vom 23. – 25. September einige handverlesene UNERHÖRT! Filme zu zeigen!

Den Höhepunkt unseres Musikfilm&#45;Jahres bildet dann die 4. Edition des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals, das vom 2. – 5. Dezember in Hamburg im Metropolis Kino stattfindet. 

Wir freuen uns sehr, mit dem renommierten Metropolis einen Partner gefunden zu haben, der uns mit seiner schönen Location sowie mit dem notwendigen „Herzblut“ für die Sache unterstützt.

Weitere Details folgen!



(Fotos: Christine Enterlein)</description>
      <dc:subject>Festival 2010</dc:subject>
      <dc:date>2010-06-10T17:06:09+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Katja Ruge auf den Spuren von Joy Division Sänger Ian Curtis &#45; Ausstellung fotoreportage23 – in search of ian curtis</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/fotoreportage23_in_search_of_ian_curtis_/</link>
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      <description>Am 18. Mai 1980 nahm sich Ian Curtis das Leben. Die von seiner Persönlichkeit und seiner Geschichte mit Joy Division ausstrahlende Faszination ist ungebrochen. 

Auf dem 2. UNERHÖRT! Musikfilmfestival 2008 hatten wir die Gelegenheit, die Dokumentation &quot;Joy Division&quot; von Grant Gee zu zeigen, in der Weggefährten und Zeitzeugen ein bewegendes Bild der Geschichte der Band und vom Leben und Leiden des Ian Curtis zeichneten. 

Allen, die sich für Ian Curtis, Joy Division, die Musikszene in Manchester etc. interessieren, möchten wir eine wunderbare Ausstellung der Hamburger Fotografin Katja Ruge ans Herz legen, die zu Ehren des 30. Todestages von Ian Curtis vom 18. Mai an in Hamburg läuft. Die Ausstellung wird ergänzt durch mehrere spannende Veranstaltungen wie Konzerte und Clubabende. Den folgenden Text haben wir der Pressemitteilung entnommen. 

Katja Ruge auf den Spuren von Joy Divison Sänger Ian Curtis

Hamburger Fotografin Katja Ruge zeigt anlässlich Ian Curtisʼ 30. Todestag ihr Fotoprojekt
„fotoreportage23 – in search of ian curtis “ 
ab 19.05. in der kulturreich Galerie Hamburg



Ian Curtis war 23 Jahre alt als er starb. Der Sänger der Band Joy Division hinterließ ein beachtliches musikalisches und textlich poetisches Werk. Das kurze und tragische Leben von Ian Curtis beeinflusste die Musikwelt nachhaltig bis heute. Der Suizid des Sängers im Mai 1980 beendete das Kapitel Joy Division abrupt und aus der Band wurde New Order, bis heute eine der bekanntesten englischen Bands.

Anlässlich Ian Curtisʼ 30. Todestages am 18. Mai 2010 zeigt die Hamburger Fotografin Katja Ruge ihr Fotoprojekt „fotoreportage23“, das auf ihrer gleichnamigen Buchdokumentation basiert. 23 Orte und 23 Porträts leiten den Weg auf der Spurensuche um den Manchester Musiker. Die Orte, die unmittelbar mit Joy Division und ihrem charismatischem Sänger in Verbindung stehen, fotografierte Katja Ruge unter anderem in England, den Städten London, Manchester und Birmingham, sowie in Brüssel und Berlin. 



Eindringliche Texte, die die Erlebnisse der Fotografin mit den Orts&#45;beschreibungen verbinden, verstärken den persönlichen und authentischen Charakter der Arbeiten. Portraits von Freunden, Wegbegleitern und zeitgenössischen Bands wie Phoenix, Mark E. Smith, Annik Honore, Terry Mason, Bloc Party, José González, Anja Huwe und Tony Wilson sowie deren handgeschriebene Texte und persönliche Gedanken zu Joy Division bieten dem Betrachter ein dokumentarisches Gesamtbild.



Um die in schwarz&#45;weiß fotografierten Bilder und die Band den Aus&#45;stellungsbesuchern näher zu bringen und der großen Fangemeinde entsprechend zu diesem Ereignis Gebührendes zu bieten, gibt es ein Rahmenprogramm in Kooperation mit der kulturreich Galerie, den Hamburger Fotobuchtagen und der Hamburger Clubszene.



Katja Ruge, geboren in Hamburg, arbeitet als freie Fotografin für Magazine und Kunden im Bereich Portrait, Musik, Lifestyle und Reportage.

Nach ihrem Grafikstudium und ihrer Ausbildung als Fotolaborantin, arbeitete sie u.a. als Fotolaborantin, Fotoassistentin und Art&#45;Direktorin. Seit 2000 arbeitet sie als freie Fotografin u.a. für Intro Magazin, Rolling Stone, Musikexpress, Joy, und Prinz. 

Neben Ausstellungen in Dessau und Hamburg, war Katja Ruge mit ihren Werken in Galerien in Brüssel, Graz und Tarifa vertreten. Die Fotografin lebt und arbeitet in Hamburg.

Ausstellungsdaten auf einen Blick in der kulturreich Galerie Hamburg

19. Mai – 6. Juni: „fotoreportage23 – in search of ian curtis“ – Fotoprojekt von Katja Ruge
18. Mai, 19 h: Vernissage: Musik von DJ Benny Ruess (revolverclub)
6. Juni, 15 h: Buchpräsentation im Rahmen der Fotobuchtage:, kulturreich Galerie
6. Juni, 17 h: Konzert: Sarah Blackwood (Client) + Chris Wilkie (Dubstar), kulturreich Galerie, Eintritt 5€

Weitere Veranstaltungen:

21. Mai, 24 h: LOVEGANG GOES HACIENDA – a loving tribute, special guest DJ DAVE HASLAM (dj hacienda/manchester und journalist), Uebel &amp; Gefährlich, Turmzimmer


22. Mai 2010: PartyNacht: revolverclub meets fotoreportage23, Uebel &amp; Gefährlich

Für Rückfragen:
Ulrike Klug | Lena Oehmsen, kulturreich Galerie Hamburg
Tel. 040.75 36 86 62
ulrike.klug@kulturreich.de lena.oehmsen@kulturreich.de  www.kulturreich.de

kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 . 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo &#45; Fr 11&#45;18 h . Do 11&#45;20 h . Sa 11&#45;16

 
Hier noch einige interessante Links zum Thema:

Katja Ruge: www.katjaruge.de

Facebook: www.facebook.com/pages/fotoreportage23&#45;in&#45;search&#45;of&#45;ian&#45;curtis/283604149833?ref=ts
Blog: www.fotoreportage23.blogspot.com&quot;
Myspace: www.myspace.com/fotoreportage23

Das Buch ist bei Monitorpop erschienen: www.monitorpop.de/?cat=news&amp;subcat=&amp;id=98&amp;lang=de

Christine Enterlein</description>
      <dc:subject>Events</dc:subject>
      <dc:date>2010-05-02T15:05:49+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>WEST COAST THEORY &#45; Vom Beat zum Hip&#45;Hop
&#45; Ein Film von Maxime Giffard und Félix Tissier</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/west_coast_theory_-_vom_beat_zum_hip_hop/</link>
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      <description>Anlässlich der deutschen DVD&#45;Veröffentlichung von „West Coast Theory“ wollen wir den beim letzten UNERHÖRT! Musikfilmfestival Im Dezember 2009 zum besten Musikfilm 2009 gekürten Film ausführlicher vorstellen.

Maxime Giffards und Félix Tissiers Dokumentation porträtiert die Keyplayer der kalifornischen Hiphop&#45;Szene, erklärt die Entstehung des berühmten G&#45;Funk&#45;Sounds und führt durch die Studios der einschlägigen Produzenten. Tiefergelegte Autos, spärlich bekleidete Frauen, mächtiger Bass, dauerbekiffte Gangsta&#45;Rapper – kaum eine Szene arbeitet mit so vielen Klischees wie der West Coast Hiphop.

In der Begrüfnung der UNERHÖRT! Jury heißt es: „West Coast Theory“ gelingt das Kunststück, gleichzeitig analytisch und emotional einen Blick hinter die Kulissen dieser Industrie zu werfen. Der Film glorifiziert nicht sondern argumentiert auf der Höhe der popkulturellen Entwicklung. Der Film geht nicht nur intelligent mit seinem Objekt um, die Macher wissen auch die filmischen Mittel einzusetzen: insbesondere der Musik&#45;Schnitt ist außergewöhnlich.“ 

Traumstadt Los Angeles, Traumland Kalifornien. Heimat des West Coast Hip&#45;Hop. Superstars wie 2 Pac, Dr. Dre, 50Cent oder Snoop Dogg eroberten von Los Angeles aus mit G&#45;Funk die ganze Welt und sind heute Idole für Millionen

West Coast Theory – vom Beat zum Hip&#45;Hop ist eine packende Reise durch die kalifornische Hip&#45;Hop&#45;Welt zwischen Live Rap&#45;Sessions, Funk, Sonne, Palmen und Egomanen. Am Beispiel der Hip&#45;Hop Szene von Los Angeles dokumentiert der Film, wie deren G&#45;Funk Sound entsteht und welche Umwälzungen und Entwicklungen durch die digitale Revolution in der gesamten Hip&#45;Hop&#45;Szene vorgehen.

West Coast Theory – vom Beat zum Hip&#45;Hop ist ein Porträt über die Hip&#45;Hop Musikkultur und einen Lifestyle fern von Bitches, Dope, Hustlern und Bling Bling. Der Film führt hinter die Kulissen des Erfolgs.  Mit Stops bei Mixing&#45;Sessions und Alben&#45;Aufnahmen in legendären Studios als auch bei Underground&#45;Künstlern in deren Homestudios.

Er beschreibt jeden Schritt einer Produktion vom ersten Beat über die Texte und Samples bis zum Hip&#45;Hop&#45;Song. No. 1 Künstler kommen ebenso zu Wort wie Produzenten, Sound Engineers und Studiobesitzer. 

Interviewt werden viele First&#45;Class&#45;Player des kalifornischen Hip Hop&#45;Business wie u.a. Snoop Dog, DJ Muggs, Xzibit, Will I Am, Too $hort, Evidence, Battlecat, Rick Rock uvm., aber auch der IT&#45;Ingenieur, dessen Entwicklung das Sampling ermöglichte. Leicht nachvollziehbar und amüsant erläutern sie, wie der typische West Coast&#45;Sound zustande kommt.

Offen sprechen sie über das, was sie als Geheimnis ihres ganz persönlichen Erfolgs ansehen, was der Unterschied zwischen dem Produzieren in den ersten Tagen des Hip Hop und heute ist, wo ihrer Meinung nach die Qualitätsunterschiede zwischen einem guten und einem schwachen Beat liegen. Und warum Reim nicht gleich Reim ist.

Sie präsentieren ihre ganz individuelle Art zu arbeiten und erzählen, was sich im Hip&#45;Hop&#45;Business durch das Internet und die zunehmende Verfügbarkeit von digitalen Aufnahme&#45;, Mix&#45; und Studioprogrammen wie z.B. ProTools musikalisch geändert hat. 





West Coast Theory  &#45;  vom Beat zum Hip&#45;Hop &#45; ein Musikfilm mit:
Snoop Dogg, The Federation, Too $hort, Trevor Lawrence, Will I Am, Xzibit, Roger Linn, Adam Beilenson &amp; Mike Kerns, Skip Saylor, Allen Sides, Brian “Big Bass” Gardner, Sean Tallman, Boom Boom Room, Jerry Cubbage, Soren Garcia&#45;Rey &amp; Wayne Lyons, Ametron, Kevin Donan, Bruce Forat, Mark Ellis, Alchemist, Battlecat, Blaqthoven &amp; Heatchambers, B&#45;Real, Brevie 1 Shortie, Chali2na, Chase Infinite &amp; Self Scientifik, Christian Olde Wolbers, Defari, Dj Am, Dj Babu &amp; his family, Dj Khalil, Dj Muggs &amp; Angeles Records, Dj Revolution, Dj Rhettmatic, Easy Mo Bee, Egyptian Lover, End 2 End, Eric &quot;Baby Jesus&quot; Coomes, Evidence, Fredwreck, Focus &amp; Aftermath Entertainment, Jelly Roll &amp; Gain Green Records, J&#45;Rocc, Julio G &amp; K&#45;Day Radio, Krondon K.K. &amp; 2nd II None, Leggo, Lil Eazy E, Michael Angelo Saulsberry, Mikal aka Rebel, Mike Elizondo, Mickey Avalon, Rakaa , Rick Rock, Roach, Salaam Wreck.

Über die Filmmacher 
Maxime Giffard, Autor, Co&#45;Regisseur
Nach einem Wirtschafts&#45; und Jurastudium ging Maxime Giffard in die Film&#45; und Musikbranche. Er produzierte u.a. den Score des Films FURIA von Alexandre Aja. Er war dann location manager bei Ajas nächstem Film THE HILLS HAVE EYES (das überaus erfolgreiche Remake des legendären Wes Craven&#45;Klassikers aus den 70ern). In „Hills“ war Maxime übrigens auch das berühmt&#45;berüchtigte „erste Opfer“. Zudem hat Maxime schon für ARTE TV gearbeitet.

Félix Tissier, Co&#45;Regisseur, Art&#45;Director
Graphic Designer Tissier ist der Mann hinter der Website Rap.fr. Dadurch bekam er über die Jahre Kontakte zu einigen der Größen des US&#45;Hip Hop. Er ist der Co&#45;Regisseur von CALIFORNIA CUSTOMS, einer Kurzfilmserie über die berühmte &quot;car culture&quot; von Los Angeles (unter anderem ausgestrahlt auf Game One TV).


Text mit freundlicher Genehmigung von ballyhoo media, Berlin.


VÖ: 26.02.2010 / DVD / MOUNA / ALIVE 
Genre : Hip&#45;Hop Musik Dokumentarfilm
Deutsche Sprachversion / Film und Bonusmaterial in deutscher Sprache
DVD Dokumentarfilm – Gesamlaufzeit ca. 130 Minuten (inkl. Bonusmaterial)

http://www.west&#45;coast&#45;theory.de

http://www.myspace.com/vom&#45;beat&#45;zum&#45;hip&#45;hop

http://twitter.com/westcoasttheory

http://www.facebook.com/pages/West&#45;Coast&#45;Theory&#45;Vom&#45;Beat&#45;zum&#45;Hip&#45;Hop/194418744809?ref=ts

http://www.facebook.com/?ref=home#!/group.php?gid=78434422369&amp;ref=ts</description>
      <dc:subject>Festivalfilms</dc:subject>
      <dc:date>2010-03-03T17:47:43+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Symposium „The Art of Music Education“ – Web 2.0&#45;Strategien für Kultureinrichtungen</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/symposium_the_art_of_music_education/</link>
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      <description>Ich hatte gestern die Gelegenheit, am 3.Tag des internationalen Fachsymposiums zur Musikvermittlung an Konzerthäusern „The Art of Music Education – Creating Mindsets for Concerthalls“ einige Vorträge zum Thema Web 2.0&#45;Strategien für Kultureinrichtungen zu besuchen. Das Symposium wurde von der Körber&#45;Stiftung und der Elbphilharmonie veranstaltet und fand in den wunderbaren Räumen des KörberForums in der Hafencity statt. Moderiert wurde es von der mitreißenden Andrea Thilo, Filmproduzentin aus Berlin.

Im Mittelpunkt des Symposiums stand die Frage, wie Jugendliche für klassische Musik begeistert werden können.

Diesem Leitthema folgend wurden in den Web 2.0&#45;Panels einige hochinteressante Beispiele vorgestellt, wie es gelingen kann, neue Zielgruppen über die Neuen Medien anzusprechen und zu beteiligen sowie innovative Kulturkonzepte umzusetzen.

Mark Miller, selbst Künstler, kuratiert die Jugendprogramme der Tate Britain, gebündelt unter der Marke „Young Tate“. Die altehrwürdige Tate hat sich ohnehin längst als moderne Kultureinrichtung neu erfunden und besticht mit ihrem umfassenden Branding&#45; und Marketingkonzept. Ich persönlich schätze den Tate Video Channel und den TateShots Blog sehr und gehe niemals ohne einen der wunderbaren Tate&#45;Stoffbeutel aus dem Museumsshop.



Young Tate geht in Richtung der angepeilten Zielgruppe der Jugendlichen interessante neue Wege: Mark Miller berichtete eindrucksvoll von Projekten wie dem jährlichen „Loud Tate“&#45;Event, durch die Jugendliche in die Tate &quot;gelockt&quot;, eingebunden und auch zum eigenen künstlerischen Ausdruck angeregt werden. Musik ist dabei eines der wichtigsten Marketing Tools für die Ansprache. Offline und Online&#45;Aktivitäten werden zielorientiert kombiniert. Außerordentlich wichtig ist Mark Miller das Thema Diversity: Jugendliche aus allen multikulturellen Lebenswelten sollen einbezogen werden.

http://www.tate.org.uk/youngtate/

Ein weiteres überzeugendes Best Practice&#45;Beispiel stellte Paul Dujardin vor, der Generaldirektor des Brüsseler Zentrums der schönen Künste, BOZAR. Unter der Dachmarke BOZAR bietet das Zentrum als „Kerngeschäft“ klassische Konzerte und Kunstausstellungen an. Darüber hinaus wird ein umfangreiches Filmarchiv betrieben, aus dem vielfältige Filmevents gespeist werden.

BOZAR steuert seine Öffentlichkeitsarbeit stark in Eigenregie, betreibt Blogs, einen YouTube&#45;Kanal sowie das eigene Radiostudio BOZAR Broadcast. 

Paul Dujardin berichtete u.a. am Beispiel des Festivals China@BOZAR, wie durch Web 2.0 die internationale Vernetzung und Aufmerksamkeit gesteigert und chinesische Künstler, die nicht nach Brüssel kommen konnten, online bei Veranstaltungen präsent waren.

http://www.bozar.be/activity.php?id=9356&amp;lng=en

Last but not least stellte Frank Tentler, Berater für Social Web Strategy aus Oberhausen, ein außerordentlich erfolgreiches Projekt für die Duisburger Symphoniker vor. Hier gelang es, durch den Ausbau der Website, die Etablierung eines Blogs und Facebook&#45;Accounts (der von einem Musiker betrieben wird) sowie den Einsatz von Twitter die Wahrnehmung des Orchesters nachhaltig zu erhöhen und neue Zielgruppen, insbesondere Jugendliche für das Orchester und die Konzerte zu begeistern. 

http://www.dacapo&#45;dp.de/

Da ich den twitternden Duisburger Symphonikern fast von Anfang an auf Twitter gefolgt bin, habe ich Frank Tentlers – leider nur kurzen &#45; Erfahrungsbericht begeistert verfolgt, wie übrigens die meisten Teilnehmer, auch wenn an meinem Tisch recht skeptische Mienen zu beobachten waren, insbesondere zu Twitter. Dass sogar Operndiva Anna Netrebko nach einem Konzert unbedingt twittern wollte und ein Foto von sich verbreiten ließ, konnte da vielleicht ein Stück Überzeugungsarbeit leisten.

http://franktentler.com/

Abschließend wurde engagiert diskutiert, u.a. welche Bedeutung der Einsatz der Neuen Medien in Zukunft haben wird, welche Trends sich abzeichnen (Umgang mit user generated content), wie die Vermarktung einer Kulturinstitution durch Web 2.0 immer stärker selbst gesteuert werden kann.

Frank Tentler unterstrich, dass es zukünftig immer wichtiger sein werde, das Kulturschaffende ihre eigenen, einzigartigen Geschichten schreiben und dadurch affine Zielgruppen anziehen werden. Neue Medien sind dabei als on top zu den „klassischen“ zu verstehen, es geht nicht um „entweder oder“ sondern um einen intelligenten Mix, zielgruppen&#45; und ergebnisorientiert.


(links: Paul Dujardin/rechts: Frank Tentler)

Frank Tentler ist übrigens auch einer der Organisatoren der im vorigen Jahr sehr erfolgreich gelaunchten stARTconference, die dieses Jahr vom 8. – 10. September in Duisburg stattfindet. Die stART hat sich auf die Fahnen geschrieben, über aktuelle Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten von Social Media im Kulturbereich zu informieren, Wissen und Anregungen für den konkreten Einsatz zu vermitteln sowie Austausch und Vernetzung der Teilnehmer zu fördern.

http://www.startconference.org/

Christine Enterlein</description>
      <dc:subject>Web 2.0</dc:subject>
      <dc:date>2010-02-27T18:12:28+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Was bleibt nach dem Tode? Oder: Die Auferstehung ostdeutscher Musikkultur</title>
      <link>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/was_bleibt_nach_dem_tode/</link>
      <guid>http://www.unerhoert-filmfest.de/index.php/site/comments/was_bleibt_nach_dem_tode/</guid>
      <description>„Was bleibt nach dem Tode?“, fragt die ehemalige Ost&#45;Band Stern Combo Meißen in ihrem Disco&#45;Film &#39;Kampf um den Südpol&#39;. Oder anders gefragt: Was bleibt nach dem Mauerfall?

Die Antwort ist einfach: die Auferstehung der ostdeutschen Musikkultur. Und diese wurde zum zwanzigsten Jubiläum des Berliner Mauerfalls mit einem einzigartigen Programm im Rahmen des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals Hamburg vom 3. – 6.12. zelebriert. Neben Highlights wie der DEFA&#45;Disco&#45;Filmreihe wartete das Festival mit einem geballten Porträt ostdeutscher Musikfilmkultur auf, die im Westen für Furore sorgen wird. Ergänzt wird dies um Dokumentationen aus westdeutscher Perspektive.

In &#39;Achtung! Wir Kommen&#39; (Regie: Karl G. Hardt) untermalt brachialer Gitarrensound zwanzig Jahre Popgeschichte unter den sich wandelnden Bedingungen der Wiedervereinigung. Es darf auch gelacht werden, wenn die Musiker von Blind Passengers, Die Skeptiker, Sandow und Feeling B versuchen, die durch den Mauerfall bedingte „Eskalation der Möglichkeiten“ zu verkraften. 

Auch Claudia Lehmanns &#39;Hans im Glück&#39; porträtiert die Zusammenstöße des musikalischen Individuums mit der Vor&#45; und Nachwendezeit. Mit Charme und Ironie folgt der Film dem Musiker Hans Narva, u.a. Sänger/Bassist bei den Hands Up Excitement (die bei UNERHÖRT! auch live dabei sind) sowohl in den „Prenzl&#39;berg Underground“ als auch in die Abgründe seiner Existenz.  

&quot;Ich schlafe mit jemandem, wenn es mir Spaß macht. Ich nenne einen Eckenpinkler Eckenpinkler. Ich bin die, die bei den Tornados rausgeflogen ist. Ich heiße Sunny.&quot; Provokant zeigt der DEFA&#45;Klassiker &#39;Solo Sunny&#39; von Konrad Wolf das Leben der eigenwilligen Schlagersängerin Sunny aus Ost&#45;Berlin und die Organisation des Pop im sozialistischen Alltag. 

Wer sich für die wahren Begebenheiten hinter dem bekannten DEFA&#45;Film interessiert, kann Sunny in Alexandra Czoks Dokumentation &#39;Solo für Sanije&#39;  von einer anderen, ernüchternden Seite kennenlernen.  

Eine besondere Rarität ist die Reihe der DEFA&#45;Disco&#45;Filme. Die als Musikclips, Kunstfilm&#45;Miniaturen oder Kurz&#45;Dokus verwendeten Disco&#45;Filme greifen sämtliche Genres von Schlager über Rock bis Jazz auf und zeigen uns die ästhetischen Vorstellungen des Pops in der DDR und einer sich auch im Sozialismus ankündigenden Musikvideokultur. Bei Discofilmen über Günther Fischer, Manfred Krug, Floh de Cologne, Elektra, Modern Soul und Rugby oder City schlagen die Herzen aller Retro&#45;Fans garantiert höher.   

Einen westlichen Kontrast bietet Birgit Herdlitschkes Porträt des Frontmannes der Einstürzenden Neubauten, Blixa Bargeld in &#39;Das letzte Biest am Himmel – Blixa Bargeld&#39;. Bargeld verkörpert eine der schillerndsten Figuren des deutschen Post&#45;Punks. Doch nicht nur er kommt zu Wort, auch einige seiner prominenten Wegbegleiter wie z.B. Nick Cave und seine Mutter äußern sich. 

Um den Westberliner Post&#45;Punk dreht sich ebenfalls alles in &#39;Okay Okay &#45; Der Moderne Tanz&#39; von Christoph Dreher. Als Meilenstein des Experimentalfilms gefeiert, gehen postpunkige Stadtansichten, Aufnahmen aus dem legendären Kreuzberger SO36 und die Musik von Chrome, PIL, Residents oder Pere Ubu ineinander über.  


Wir danken unserer Gastautorin Kathrin Raczek, freie Journalistin, Hamburg. 


Bei UNERHÖRT! on tour in Berlin laufen 

„Hans im Glück“ &amp; Konzert der Band Hands Up Excitement
10.12., 21 Uhr Eiszeit Kino
&#45; in Anwesenheit der Regisseurin Claudia Lehmann, Hans Narva und Band

„Das letzte Biest am Himmel – Blixa Bargeld“
13.12., 18.15 Uhr Eiszeit Kino
&#45; in Anwesenheit der Regisseurin Birgit Herdlitschke</description>
      <dc:subject>Festivalfilms</dc:subject>
      <dc:date>2009-12-10T10:50:14+00:00</dc:date>
    </item>

    
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